Eintracht-Trainer Adi Hütter

Eintracht-Trainer Adi Hütter zeigt sich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Aus der zweiten Reihe drängen sich derweil einige Spieler auf.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Ich sehe die Entwicklung"

Eintracht-Trainer Adi Hütter äußert sich nach der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach.
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Sébastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic weg, Bas Dost und André Silva da, gestiegene Erwartungen, enttäuschte Reservisten: In der aktuellen Saison der Eintracht gab es Highlights, aber lange nicht alles läuft glatt. "Wir haben es gut hinbekommen nach diesen Abgängen, speziell in der Offensive", zieht Eintracht-Trainer Adi Hütter eine erste Bilanz.

Der immer wiederkehrende Vergleich zur längst abgewanderten "Büffelherde" kommentiert der Coach so: "Es hat sich etwas verändert: Sie sind nicht vergleichbar mit den Vorgängern, weil sie anders Fußball spielen. Am Ende des Tages sind es aber Spieler, die Tore machen können."

Weniger Wucht, mehr Eleganz

Weniger brachial, dafür mit mehr spielerischen Elementen: Wie die Eintracht ohne ihre wuchtigen Büffel spielen will, ließ sich beim 2:1-Sieg bei Union Berlin erstmals gut beobachten. Djbril Sow und Daichi Kamada können für kreative Elemente im Angriffsspiel sorgen. Dass Silva und Goncalo Paciencia ebenfalls technisch beschlagen sind, haben sie inzwischen mehrfach nachgewiesen.

Und wenn es doch mal nicht klappt mit dem Durchkombinieren? Hat Hütter in Dost einen neuen Zielspieler gefunden, der hohe Bälle unter Kontrolle bringen und an die Mitspieler verteilen kann. Wenn es richtig gut läuft, schickt die neuformierte Eintracht so auch mal die Bayern mit 5:1 nach Hause. Obwohl es zugegebener Maßen über weite Strecken nur gegen zehn Münchner ging.

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Im Konjunktiv überragend

Mit der Entwicklung seines Team zeigt sich Hütter zufrieden, auch wenn er dafür (trotz Siegs gegen den Rekordmeister) den Konjunktiv bemühen muss: "Wenn wir gegen Lüttich gewinnen und einen Punkt gegen Freiburg holen, sind wir überragend unterwegs. Dann wärst du im Pokal dabei, international schon nach vier Spielen qualifiziert und stündest in der Meisterschaft auf Platz vier." Er schiebt allerdings hinterher: "Wir sind auch so gut unterwegs."

Im Testspiel gegen Sandhausen (2:1) zeigten sich dabei einige Spieler aus der zweiten Reihe: Jonathan de Guzmán kehrte aus einer Verletzungspause zurück und dürfte bald wieder eine Alternative für Hütter sein. Ganz raus war zuletzt Lucas Torró. Der Spanier hatte in der Europa-League-Qualifikation in Tallinn noch getroffen, war aber nicht für den Kader der Gruppenphase nominiert worden. "Die Konkurrenz ist hoch. Ob er seine Spiele bekommen wird, weiß ich nicht", macht Hütter dem Spanier wenig Hoffnung auf Einsatzzeiten.

Nachwuchs in Lauerstellung

Die sind auch für Jip Molenaar noch etwas entfernt. Der bullige Niederländer, der eigentlich für die U19 in der A-Junioren-Bundesliga auf Torejagd geht, schnupperte bei den Profis rein und erzielte gegen Sandhausen sogar ein Tor - in Abwesenheit des Sturmtrios Silva, Paciencia (beide bei der Nationalmannschaft) und Dost (wurde geschont). "Er hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, aber es fehlt natürlich noch ein bisschen was", sagt Hütter über das 18-jährige Talent.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Muss man weiterhin beobachten"

Eintracht-Trainer Adi Hütter äußert sich nach der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach.
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