Ante Rebic gegen den FC Augsburg

Bittere Pille für Eintracht Frankfurt: Bei der Heimniederlage gegen den FC Augsburg lassen die Hessen unnötig Punkte liegen - und verlieren auch noch Mittelfeld-Abräumer Gelson Fernandes.

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zum Video Pressekonferenz nach der Eintracht-Niederlage gegen Augsburg

Adi Hütter
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Eintracht Frankfurt hat das Heimspiel gegen den FC Augsburg mit 1:3 (1:2) verloren. Die Führung durch Goncalo Paciencia (15.) drehte Augsburgs Marco Richter per Doppelschlag (31., 45+4). Den Endstand besorgte Michael Gregoritsch in der 84. Minute.

Zwei Stunden hatten die Spieler der Frankfurter Eintracht wegen einer gesperrten Startbahn am Lissaboner Flughafen warten müssen. Von Müdigkeit war aber erst einmal nichts zu spüren. Die Frankfurter begannen mit dem mittlerweile schon gewohnten Elan und liefen die Augsburger aggressiv an.

Fünftes Kopfballtor von Paciencia

Bereits Luka Jovic hätte die Uhr auf 1:0 stellen müssen, scheiterte aber gleich doppelt (3., 5.). Besser machte es Goncalo Paciencia. Eine butterweiche Flanke von Filip Kostic köpfte der Portugiese wunderschön in den Winkel (15.). Es war das fünfte Pflichtspieltor Paciencias für die Hessen. Alle fünf erzielte er per Kopf.

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Paciencia aber verpasste es auch, zum 2:0 nachzulegen, als er in der 30. Minute eine flache Hereingabe von Ante Rebic frei vor FCA-Keeper Gregor Kobel nicht aufs Tor bringen konnte. So ließen die Hessen den Abstiegskandidaten zurück ins Spiel kommen. Ein Angebot, das die Fuggerstädter direkt annahmen. Schon in der 18. Minute hätte der FCA einen Elfmeter bekommen müssen, als Marco Richter von Almamy Touré im Strafraum zu Fall gebracht wurde.

Marco Richters Doppelpack

In der 31. Minute war es dann aber soweit: Nach feiner Drehung schloss Marko Richter zum Ausgleich ab. Evan N’Dicka, der für den am Oberschenkel verletzten Martin Hinteregger ins Spiel gekommen war, sah bei dieser Aktion nicht gut aus. Und es kam noch dicker: In der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zog Marco Richter vom linken Strafraumeck einfach mal ab. Und traf unhaltbar ins lange Eck.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es direkt den nächsten Nackenschlag für die Hausherren: Mit seiner ersten Aktion in Durchgang zwei sah Ersatz-Kapitän Gelson Fernandes seine zweite Gelbe Karte und musste folgerichtig vom Platz.

Frankfurt erst kopflos, dann mit Moral

Sehr viel einfacher wurde die Aufgabe für die Hessen dadurch nicht, und es dauerte bis in die Schlussphase, dass sich die Eintracht von diesem Schock erholte. Bisweilen wirkten die Frankfurter arg kopflos, Augsburg hatte diverse gute Gelegenheiten, für klare Verhältnisse zu sorgen.

Immerhin: Die Moral bei den Frankfurtern stimmt. In den letzten zwanzig Minuten merkte man von der Unterzahl über weite Teile nichts mehr, als die Eintracht auf den Ausgleich drängte. Allein: Die letzte Konsequenz fehlte. Und so kam es, wie es kommen musste: Einen Konter der Gäste veredelte Michael Gregoritsch zum 3:1-Endstand. Bitter für die Eintracht, die gegen einen vermeintlich leichten Gegner im Kampf um die Champions League überraschend Federn ließ.

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Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 1:3 (1:2)

Frankfurt: Trapp - Toure, Hasebe, Hinteregger (25. Ndicka) - Fernandes, Rode (66. De Guzmann) - da Costa, Kostic - Paciencia (54. Gacinovic) - Jovic, Rebic

Augsburg: Kobel (39. Luthe) - Schmid, Gouweleeuw, Khedira, Stafylidis -  Koo (90. Janker), Baier - Hahn, Gregoritsch, Richter - Finnbogason (83. Schieber)  

Tore: 1:0 Paciencia (14.), 1:1 Richter (31.), 1:2 Richter (45+4.), 1:3 Gregoritsch (84.)

Gelbe Karten: Rebic / Gregoritsch
Gelb-Rot: Fernandes (47.)  

Schiedsrichter: Dankert (Rostock)
Zuschauer: 51.000

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