Fans von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt kann im kommenden Heimspiel 40.000 Fans begrüßen. Die organisierte Fanszene will der Partie gegen Hertha BSC dennoch fernbleiben.

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Audioseite Eintracht Frankfurt darf 40.000 Fans ins Stadion lassen

Eintracht-Fans im Stadion beim Spiel gegen Köln
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Eintracht Frankfurt kann im kommenden Heimspiel gegen Hertha BSC (16. Oktober, 15.30 Uhr) bis zu 40.000 Fans in der heimischen Arena begrüßen. Das Gesundheitsamt genehmigte einen entsprechenden Antrag des Vereins. Die organisierte Fanszene wird dem Stadion dennoch fernbleiben, wie die Ultras am Mittwoch in einem Statement mitteilten.

Darin heißt es: "Uns ist dabei wichtig, noch einmal zu betonen, dass das ganze kein 'Boykott' ist – wogegen auch? Wir wissen die Bemühungen unseres Vereins um vernünftige Regelungen sehr zu schätzen." Man sei ebenfalls bereit "auch die ein oder andere Kröte zu schlucken - aber eine Maskenpflicht im Stehplatzbereich ist inakzeptabel und illusorisch und das neu erdachte sog. ,3G Plus'-Modell umfasst lediglich 5 Prozent der zugelassenen Zuschauer." Angesichts der aktuellen Impfquote werde also weiterhin ein nicht geringer Teil der Eintracht-Fans keinen Zugang finden – "insbesondere bei Kindern und Jugendlichen äußerst problematisch."

Zum Heimspiel gegen die Hertha greift erstmals das 3G-Plus-Modell, wonach maximal 2.000 Menschen mit negativem PCR-Test im Stadion sein dürfen. Die restlichen 38.000 Fans müssen geimpft oder genesen sein. Laut Verein können damit nach 18 Monaten wieder alle Dauerkarten-Inhaber im Stadion sein.

Großer Schritt Richtung Vollauslastung

Die Stehplätze dürften dabei wieder voll ausgelastet werden. In den Stehplatz-Bereichen sind 400 Getestete erlaubt, außerdem gilt dort die von den Ultras als "inakzeptabel" empfundende Maskenpflicht. Auf den Sitztribünen dürfen dem Verein zufolge nun vier Plätze nebeneinander belegt werden, dazwischen müssen zwei Sitze frei bleiben. Eine Maskenpflicht am Platz gibt es nicht.

"Eintracht Frankfurt sieht darin einen weiteren großen Schritt zum avisierten Normalzustand und der Vollauslastung von 51.500 Zuschauern", hatte der Verein bereits in der vergangenen Woche gemeldet, als der Antrag beim Gesundheitsamt eingereicht worden war. Die Ultras hoffen, "dass auch die hiesigen Behörden baldmöglichst dem Vorbild an anderen Standorten folgen – zumal ja auch in Frankfurt bspw. einigen Kulturstätten mittlerweile eine 3G-Vollauslastung sogar in Innenräumen gestattet wird."

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