Filip Kostic

Eintracht Frankfurt will in Stuttgart endlich wieder gewinnen. Möglicherweise muss Eintracht-Coach Adi Hütter aber auf einen Leistungsträger verzichten. Ein anderer könnte dafür wieder zurückkehren.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Wird ein Hin und Her"

Adi Hütter
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Sechs Spiele, zwei Siege, drei Unentschieden, eine Niederlage: Im gemächlichen Gleichschritt bewegen sich Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart aktuell durchs Tabellenmittelfeld der Liga. Der Unterschied bei den Tabellennachbarn: Beim Aufsteiger aus Stuttgart dürfte man mit der Ausbeute aktuell zufrieden sein, bei den Hessen überwiegt das Gefühl, gegen Bielefeld, Köln und zuletzt auch Bremen viele unnötige Punkte liegen gelassen zu haben.

Geht es nach Eintracht-Coach Adi Hütter, dürfte es mit dem Gleichschritt am Samstag (15.30 Uhr) gerne vorbei sein. Nur: Einfacher gesagt, als getan. Denn auch Hütter weiß, wie stabil der VfB sich bislang präsentiert: "Sie haben ein gutes Team, das stark in die Saison gestartet ist. Am Samstag wird entscheidend sein, wer die bessere Tagesform hat", so Hütter auf der Presskonferenz am Freitag vor der Partie. "Wir erwarten ein Spiel, in dem es hin und her gehen wird."

Kamada ist angeschlagen

Ob Spielmacher Daichi Kamada dabei mittun kann, ist allerdings noch offen, wie Hütter andeutete. "Er ist angeschlagen. Wir müssen noch abwarten, ob er zum Einsatz kommen kann. Wenn er uns das Zeichen gibt, dass er zu hundert Prozent fit ist, wird er ziemlich sicher auch in der Startelf stehen. Ansonsten haben wir Alternativen", so Hütter weiter.

Eine, wenn nicht die Alternative könnte Aymen Barkok sein. Das Frankfurter Eigengewächs scharrt seit Wochen mit den Sollenschuhen und darf sich nach starkem Auftritt gegen Werder Bremen Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz machen. "Aymen macht eine sehr gute Entwicklung. Er zeigt Leistung, hat Selbstvertrauen, ist ein positiver, lockerer Typ", so Hütter über den frischgebackenen Marokkanischen Nationalspieler, den er "auf der Acht oder Zehn sieht".

Ist Kostic schon wieder eine Option?

Dort wäre allerdings auch Amin Younes eine ernsthafte Option, der gegen Bremen ebenfalls eine gute Partie machte. Sollte Kamada wirklich ausfallen, stünde sicherlich einer der beiden in der Startelf. Einer, der dafür in diesem Jahr erst einmal nicht mehr in Frage kommt ist Nachwuchsstürmer Ragnar Ache, der mit einer Sehnenverletzung im Oberschenkel länger als erwartet ausfällt. "Bei ihm hat es einen Rückschlag gegeben. Er muss operiert werden und wird noch länger ausfallen. In diesem Kalenderjahr wird er uns nicht mehr zur Verfügung stehen", so Hütter.

Und dann wäre da noch Filip Kostic, der nach überstandener Verletzungspause wieder ein Thema für den Kader ist. Eigentlich hatte Hütter erst wieder nach der Länderspielpause mit dem Serben gerechnet, nun scheint das Comeback schneller vonstatten zu gehen. "Er hat alles dafür getan, schnell wieder dabei zu sein", so Hütter. Klar ist: Für das erwartete Hin und Her in Stuttgart wäre ein fitter Kostic sicherlich ein Segen.

So könnte Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart spielen:

Mögliche SGE-Aufstellung in Stuttgart