Axel Hellmann
Eintracht-Vorstand Axel Hellmann Bild © Imago Images

Tausende Fans der Eintracht machen sich dieser Tage auf nach Rom. Die Frankfurter freuen sich über die Unterstützung in der Europa League, warnen aber vor gewaltbereiten Lazio-Fans. Die italienische Polizei hat einige Tipps für die Auswärtsfahrer auf Lager.

Eintracht Frankfurt hat seine Fans vor der Europa-League-Partie am Donnerstag (ab 18.55 Uhr im Social Radio) bei Lazio Rom zur Besonnenheit aufgerufen. "Natürlich ist Rom kein einfaches Pflaster und ein gefährliches", warnte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann am Dienstag angesichts der als gewaltbereit bekannten Anhänger von Lazio. Rund 8.500 Fans, die sich im Vorverkauf Tickets sichern konnten, werden die Eintracht auf jeden Fall begleiten. Es wird aber erwartet, dass noch Tausende weitere Fans des Bundesligisten nach Rom reisen.

"Wir raten entschieden davon ab, sich weitere Eintrittskarten vor Ort zu kaufen", sagte Hellmann. Es werde keinen Ticketverkauf für Gästefans am Spieltag geben. Ohne gültiges und personalisiertes Ticket sei kein Einlass in das Stadion möglich, teilte der Verein zudem mit.

Kein Fan-Walk, keine Fan-Utensilien

Die Polizei von Rom wies darauf hin, dass die deutschen Fans nur mit einem Busservice von der Piazzale delle Canestre zum Olympiastadion gelangen können. "Ein Fan-Walk zum Stadion ist strengstens verboten! Das Zuwiderhandeln wird von der Polizei geahndet", hieß es in einer deutschsprachigen Broschüre. Teile der Fanszene hatten bereits angekündigt, dass sie trotzdem zum Stadion laufen wollen.

Eintracht-Vorstand Hellmann empfiehlt außerdem, am Spieltag "in Alltagskleidung" durch Rom zu spazieren und nicht mit Trikots und Schals, um jede Provokation zu vermeiden. Im Hinspiel am 24. Oktober am Main war es zwischen den Anhängern der Clubs bereits zu Auseinandersetzungen gekommen. Beim Europacup-Auswärtsspiel von Borussia Mönchengladbach im Februar 2013 war ein deutscher Fan von mutmaßlichen Lazio-Anhängern niedergestochen worden. Auch Eintracht-Präsident Peter Fischer hatte schon im Vorfeld vor einer Reise ohne Ticket gewarnt.

Videobeitrag
hemo

Video

zum Video Fischer: "Angst, dass ganz viele Frankfurter da hinfahren"

Ende des Videobeitrags