dpa Kostic
Filip Kostic Bild © picture-alliance/dpa

Die Frankfurter Eintracht hat noch vor Ende des Leihvertrages die Kaufoption für Filip Kostic gezogen. Das zeigt, wie wichtig der serbische Nationalspieler für das Team von Trainer Adi Hütter inzwischen ist.

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Kostic beim Eintracht-Training

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht zieht Kaufoption bei Kostic

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Filip Kostic wird auch künftig für die Frankfurter Eintracht spielen. Der Verein hat vorzeitig die Kaufoption gezogen und den 26-Jährigen fest verpflichtet. Der serbische Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Das teilte der Club am Freitag mit. Kostic war seit vergangenem Jahr vom Hamburger SV an die Eintracht ausgeliehen, avancierte im Team von Trainer Adi Hütter allerdings schnell zum Stammspieler. "Für uns war Filip ein echter Glücksgriff. Mit seiner Dynamik, Zielstrebigkeit und Flexibilität hat er einen großen Anteil am positiven Verlauf der Saison", sagte Sportvorstand Fredi Bobic.

Bobic hatte Kostic 2014 bereits vom FC Groningen in die Bundesliga zum VfB Stuttgart geholt. Anschließend wechselte er zum Hamburger SV. Bei beiden Vereinen galt Kostic als Juwel - allerdings mit begrenztem Erfolg. Der spielerische Durchbruch gelang ihm allerdings erst unter Eintracht-Coach Hütter und wurde zum unerwarteten Königstransfer. "Filip hat mich vom ersten Moment an menschlich und sportlich überzeugt", sagte der Trainer am Freitag. "Und - er hat alle Kritiker Lügen gestraft." Der 26-Jährige fühle sich außerdem sehr wohl in Frankfurt.

Stillschweigen über Ablöse

"Das ist ein toller Schachzug von Fredi Bobic und Bruno Hübner", so der Coach. Schließlich habe sich Kostic auch in das Blickfeld internationaler Clubs gespielt. "Es war keine einfache Aufgabe." In der laufenden Saison stand der 26-Jährige in den bisherigen 33 Bundesligaspielen immer auf dem Platz und absolvierte in der Europa League zwölf Spiele.

Über die Höhe der Ablösesumme machte der Club keine Angaben. Sie soll ursprünglich auf 6,5 Millionen Euro festgeschrieben worden sein, sich durch die um ein Jahr verkürzte Laufzeit des ursprünglich bis Sommer 2020 geschlossenen Leihvertrages jedoch verringern.