Lucas Torró will sich im engen Konkurrenzkampf behaupten.

Bei Eintracht Frankfurt geht es im zentralen Mittelfeld eng zu im Kampf um die wenigen freien Plätze. Lucas Torró stellt sich dem Konkurrenzkampf und sieht gute Aspekte. Selbst eine Rückkehr von Sebastian Rode würde ihn nicht stören - im Gegenteil.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lucas Torró: "Letzte Saison hatte einen süß-sauren Geschmack"

Lucas Torró geht zuversichtlich in die neue Saison.
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Lucas Torró erlebte bei Eintracht Frankfurt eine schwierige Debüt-Saison. Nach durchaus vielversprechendem Start ereilte ihn mit dem Tod seines Bruders ein Schicksalsschlag. Nur wenige Wochen später folgte ein gesundheitlicher Rückschlag: Nach einer Leisten-Operation fehlte der Spanier monatelang. Es sei ein "süß-saures" Jahr gewesen, gab der Mittelfeldspieler im Trainingslager in der Schweiz rückblickend zu.

Dichtes Gedränge im Mittelfeld

Optimalerweise soll eine "süße" Spielzeit folgen. Leichter wird es aber nicht, im Zentrum der Eintracht geht es nach der millionenschweren Shoppingtour deutlich enger zu. Mit Gelson Fernandes, Jonathan de Guzman, Mijat Gacinovic, den beiden Neuzugängen Dominik Kohr, Djibril Sow und Torró selbst kämpfen sechs Akteure um maximal drei freie Plätze (Marijan Cavar, Marc Stendera und Jetro Willems spielen keine Rolle mehr). "Ich sehe das positiv. Keiner darf sich sicher sein und ausruhen", so der 24-Jährige kämpferisch.

Die Erfahrungen im Frühjahr waren prägend. Dem Kader fehlte Tiefe und somit Rotationsmöglichkeiten. Trainer Adi Hütter baute in 50 Pflichtspielen auf einen kleinen Stamm und konnte am letzten Spieltag nur dank Mithilfe des FSV Mainz 05 den siebten Platz erreichen. Die Eintracht erwartet möglicherweise ein noch stressigeres Jahr: Ein Einzug in die Europa League wäre mit sechs zusätzlichen Partien verbunden.

Torró befürwortet Rode-Transfer

"Wir wissen, dass uns viele Aufgaben bevorstehen", sagte Torró. Sein Ziel: "Wir wollen zumindest die Europa-League-Qualifikation überstehen." Mit dem aktuell verletzten und noch bei Borussia Dortmund unter Vertrag stehenden Sebastian Rode könnte ein weiterer Mittelfeldspieler kommen. Er bringe "gute Eigenschaften und einen tollen Charakter" mit und habe bereits hohes Niveau gezeigt: "Es wäre ein Privileg, wenn er hier wäre." Sollte Rode kommen, würde dies "Erfolgschancen und Optionen" steigern.