Broich am ARD-Mikro

Ab der kommenden Saison wird bei der U15 von Eintracht Frankfurt ein prominentes Duo auf der Trainerbank sitzen: Thomas Broich und Jerome Polenz, die sich bereits als TV-Experten einen Namen gemacht haben.

Die ehemaligen Bundesliga-Profis Thomas Broich und Jerome Polenz starten ihre Trainerkarrieren bei der U15 von Eintracht Frankfurt. Das Duo wurde am Montag von den Hessen als neues Gespann ab der Saison 2020/21 präsentiert. "Sie bilden ein junges und dynamisches Trainerteam und passen sehr gut in unsere neue Ausbildungsphilosophie", sagte Andreas Möller, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Broich und Polenz waren zuletzt als Fußball-Experten der ARD in Erscheinung getreten. "Es ist schön, dass zwei namhafte Ex-Profis bei uns künftig diese verantwortungsvolle Position bekleiden", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic.

Gemeinsame Zeit in Australien

Broich war während seiner Karriere unter anderem für Borussia Mönchengladbach, den 1. FC Köln und den 1. FC Nürnberg am Ball. Zwischen 2010 und 2017 spielte er in Australien bei Brisbane Roar. Dort traf er vor einigen Jahren auf Polenz, der zuvor unter anderem für Werder Bremen und Alemannia Aachen Bundesliga-Einsätze vorzuweisen hatte.

Für beide ist es die erste Trainerstation. "Wir freuen uns darauf, jungen Talenten das sportliche und persönliche Rüstzeug für eine erfolgreiche Entwicklung mitzugeben", so Polenz. Broich ergänzte: "Die Spielkonzeption erst mitzuentwickeln und im zweiten Schritt in die Tat umzusetzen, ist für uns die perfekte Konstellation."

Kontakt "ein bisschen zufällig"

Der Kontakt zur Eintracht sei "ein bisschen zufällig" bei diversen Veranstaltungen entstanden, so Broich in einem Interview auf der Homepage des Vereins. "Wir kamen mit Sebastian Zelichowski ins Gespräch und haben uns auf Anhieb auch super untereinander und später mit Fredi verstanden. Wir haben von Anfang an gemerkt, dass das richtig gut passen könnte."

Zunächst hätte das Duo vornehmlich mit Zelichowski, Matthias Borst und Marco Pezzaiuoli gesprochen, später sei auch NLZ-Leiter Möller hinzugekommen. Broich: "Er ist voller Tatendrang, hat viele Ideen und hat uns signalisiert, dass er große Lust darauf hat, dass wir dort mitmischen."