Eintracht-Trainer Adi Hütter versammelte die Mannschaft auch in der Schweiz regelmäßig um sich herum.

Um die Folgen der Corona-Krise abzumildern, verzichten die Eintracht-Profis auf einen Teil ihres Gehalts. Einige Angestellte werden in Kurzarbeit geschickt.

Die Profis von Eintracht Frankfurt verzichten in den kommenden drei Monaten auf 20 Prozent des Gehalts. Das gaben die Hessen am Donnerstag bekannt. Auch der Vorstand, die sportliche Leitung, das Trainerteam und die Bereichsleiter schlossen sich der Maßnahme an. Ziel sei es, die "schwerwiegenden ökonomischen Auswirkungen der Coronakrise" zu bewältigen.

Verständnis und Verantwortung

"Die Gespräche mit den Spielern waren sehr positiv. Alle haben ein großes Verständnis und Gefühl für ihre Rolle und ihre Verantwortung", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: "Wir gehen geschlossen durch diese schwierige Zeit. Wir wissen, dass viele Mitarbeiter im Klub auf unterschiedlichste Art und Weise ihren Beitrag dazu leisten."

Laut Bobic hatten die Spieler schon zu Beginn der Krise ihre Bereitschaft signalisiert, wegen der häuslichen Quarantäne innerhalb der Mannschaft seien die Gespräche aber erst jetzt verbindlich geführt worden.

Ein Drittel muss in Kurzarbeit

Ebenso werden die bezahlten Präsidiumsmitglieder, die Geschäftsführung sowie die Leitung des Leistungszentrums auf Gehaltsbestandteile in gleicher Höhe verzichten. Darüber hinaus wird etwa ein Drittel der Beschäftigten der Fußball-AG und des e.V. in Kurzarbeit gehen.

Zudem verzichtet die weitere Belegschaft freiwillig auf Gehalt. Dank dieser Maßnahmen könne laut Finanzvorstand Oliver Frankenbach eine kurzfristige Finanzlücke von mindestens 15 Millionen Euro annähernd geschlossen werden.