Gelson Fernandes im Zweikampf mit Lukas Klünter

Ein bisschen erleichtert, aber irgendwie auch sauer über die verpasste Chance. Das Remis gegen Hertha BSC ruft bei den Eintracht-Profis gemischte Gefühle hervor. Die Stimmen zum Spiel.

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Adi Hütter in der PK
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Eintracht Frankfurt hat gegen Hertha BSC am Freitag 2:2 (0:1) gespielt. Nach den Toren von Dodi Lukebakio (30. Minute) und Marko Grujic (63.) retteten Martin Hinteregger (65.) und Sebastian Rode (86.) den Hessen immerhin einen Punkt. Zwei weiteren Frankfurter Treffern verweigerte der Schiedsrichter die Anerkennung.

Adi Hütter: In diesem Spiel war unglaublich viel drin. Wir haben von der ersten Minute an versucht, Feuer reinzubringen. Wir kommen mit 0:1 in Rückstand, schießen das 1:1, das dann aberkannt wird. Es waren viele Entscheidungen heute unglücklich. Ich habe vom Schiedsrichter heute keine gute Leistung gesehen. Das muss ich klar sagen. Das kann auch mal passieren. Aber ich möchte meiner Mannschaft gratulieren, für die Moral und den Aufwand, den sie betrieben hat, nach dem 0:2 noch zurückzukommen. Trotz allem ist das eigentlich zu wenig Ertrag.

Gelson Fernandes: Wir haben viele Chancen gehabt und zwei Tore geschossen, die zurückgenommen wurden. Das zweite ist für mich kein Foul, aber was willst du machen? Dieser Punkt ist mehr als verdient. Natürlich hätten wir die drei Punkte gerne geholt, aber so ist das halt. Das war schwer, aber wir haben gekämpft. Es läuft nicht alles so bei uns, wir müssen uns unser Spielglück hart erarbeiten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht spielt unentschieden gegen die Hertha

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Frederik Rönnow: Wir haben sehr viele Chancen kreiert und auf der Gegenseite fallen die beiden Hertha-Treffer viel zu leicht. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Klar, nach dem 0:2-Rückstand bist du glücklich über den einen Punkt. Aber wenn man das ganze Spiel sieht, hätten wir mehr verdient gehabt.

Martin Hinteregger: Das sind heute zwei verlorene Punkte. Das tut richtig weh. Die Hertha war irgendwie gar nicht vorhanden, und dann führen sie 2:0. Wie wir zurückgekommen sind, war toll, auch wenn es wieder nur nach Standards geklappt hat. Es wird Zeit, dass wir jetzt auch wieder aus dem Spiel heraus die Durchschlagskraft finden. Vielleicht muss da nur einmal der Knoten platzen. Ich habe mir das vor der Saison zu Ziel gesetzt: mehr Tore zu schießen. Ich bin noch nicht am Ende für die Saison.

Sebastian Rode (bei DAZN): Wir müssen heute enttäuscht sein, wir haben sehr viele Chancen herausgespielt, aber wir haben‘s nicht geschafft, das zu Ende zu spielen. Wir sind froh über den Punkt, aber es sollte heute deutlich mehr sein.

Davie Selke (bei DAZN): Es ist nicht einfach, hier in Frankfurt zu spielen. Dass wir nicht alles verteidigen können, ist klar. Aber mit etwas mehr Glück nehmen wir hier drei Punkte mit. Auch wenn es nur ein Punkt war, es ist ein guter.

Niklas Stark (bei DAZN): Man hat heute wieder gesehen, dass wir eklig sein wollen. Das ist schon ein Ziel von uns. So versuchen wir, unsere Punkte zu bekommen. Wir sind in der zweiten Hlabzeit vorne nicht mehr in der Intensität angelaufen. Das Eckenverhältnis spricht vielleicht nicht für uns, aber sonst können wir stolz auf uns sein.