Eintracht-Trainer Oliver Glasner zeigt am Spielfeldrand mit dem Finger auf etwas.

Nach dem Sieg bei den Bayern waren zahlreiche Spieler der Eintracht mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Trainer Oliver Glasner muss sie für das Spiel gegen die angeschlagene Hertha wieder zusammenführen - und hat einen Verletzten zu beklagen.

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Oliver Glasner
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Den Schwung von vor der zweiwöchigen Bundesliga-Pause mitnehmen - das ist der Plan von Eintracht Frankfurt für das Spiel gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr). Ein paar Spuren haben die Länderspiele im Kader jedoch hinterlassen.

Barkok fällt aus, Borré noch unterwegs

Denn Aymen Barkok kehrte mit einer Knieverletzung von seiner Reise mit Marokko zurück. "Er wird ausfallen", berichtete Trainer Oliver Glasner auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Demnach ist noch nicht klar, was der Mittelfeldmann genau hat, Untersuchungen sollen folgen. Stürmer Rafael Borré ist mit Kolumbien noch in der Nacht auf Freitag im Einsatz - ob es für das Bundesliga-Spiel reicht, wird nach seiner Rückkehr entschieden. Weiterhin ausfallen werden Christopher Lenz und Sebastian Rode.

Ansonsten ist es an Glasner, sein Team wieder einzuschwören. Das hat er unter anderem mit Videos der vergangenen Siege in Antwerpen und bei Bayern München getan. "Jetzt sind wir wieder Eintracht Frankfurt", beschrieb er seine Maxime. Allzu viel will er auf den sensationellen Sieg beim Meister aber nicht mehr geben. "Der Sieg gegen München hilft uns wenn dann noch in puncto Selbstvertrauen."

Glasner schwärmt von Hertha-Team

Denn gegen die angeschlagene Hertha erwartet der Österreicher ein komplett anderes Spiel. Vor dem Gegner hat er großen Respekt: "Das ist eine Mannschaft, die mit den Namen ihrer Spieler eine sehr, sehr gute Bundesliga-Mannschaft darstellt", sagte er, bevor er in der Pressekonferenz zahlreiche Akteure der Berliner noch mal einzeln hervorhob.

Er selbst wird personell zumindest auf einigen Positionen die Qual der Wahl haben: Der wiedergenesene Evan N'Dicka drängt zurück in die Innenverteidigung, wo Tuta und Ilsanker zuletzt ansprechende Leistungen gezeigt haben. Im Angriff könnten bei einem Ausfall von Borré Goncalo Paciencia oder Ragnar Ache Ansprüche anmelden. "Für uns ist es sehr erfreulich, dass wir viele Optionen dazugewonnen haben", sagte Glasner, ohne sich weiter in die Karten schauen zu lassen.

Boateng-Einsatz noch offen

Ob auf Seiten des Gegners ein alter Bekannter auf dem Platz stehen wird, ist ebenfalls noch offen. Hertha-Trainer Pal Dardai wollte noch nicht verraten, ob Kevin-Prince Boateng gegen seinen Ex-Club von Anfang an spielen darf. "Wir werden das noch entscheiden. Egal was er macht, er hilft uns", sagte Dardai über den 34-Jährigen.

Boateng hatte - genau wie Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic - im Jahr 2018 mit der Eintracht den DFB-Pokal gewonnen. "Ich hoffe, ich werde gut empfangen. Das ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen, das wir gewinnen wollen", sagte Boateng bereits am Dienstag: "Da wird es keine Freunde geben."

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