Oliver Glasner Eintracht Frankfurt

Auf Eintracht Frankfurt wartet in der Europa League mit dem FC Barcelona eine Ausnahme-Auswahl. Trainer Oliver Glasner schaut dennoch lieber auf sein eigenes Team. Und er weiß, wie Barca zu knacken sein könnte.

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Pressekonferenz: Eintracht Frankfurt vor dem Spiel gegen Barcelona

Glasner und Rode während einer Pressekonferenz
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Klar, da könne er viel erzählen, aber er wolle gar nicht. Auf die Stärken, die Spieler, generell den Gegner FC Barcelona am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel angesprochen, wählte Eintracht-Coach Oliver Glasner eine andere Herangehensweise. Eine Herangehensweise, die auch für das Spiel am Donnerstag (ab 21 Uhr im hr-iNFO-Audio-Stream) gelten soll. "Das Wichtigste wird sein, dass wir nicht alles nach Barcelona ausrichten. Wir müssen unsere Stärken auf den Platz bekommen", betonte der Trainer der Frankfurter. Sein Plan daher: viel Eintracht, wenig Barca und ein kühler Kopf.

Die Vorbereitung auf das Spiel begann schon am Dienstag, früher als in der Bundesliga wurden Kevin Trapp und Co. auf den namhaften Gegner geschult. Die Katalanen sieht man schließlich nicht Woche für Woche in der Bundesliga. Und dennoch ging es bei der Gegner-Analyse vermehrt darum, wie die Hessen dem großen FC Barcelona weh tun können - und nicht darum, wie man sich hinten einigelt und die große Katastrophe vermeidet.

"Wir suchen immer die Chancen für uns"

"Mit der nötigen Effizienz können wir auch Tore schießen", gab Glasner die Richtung vor. Ein Remis werde er vor der Partie nicht unterschreiben. Die Eintracht, das betonte der Österreicher mit Nachdruck, spiele auf Sieg. In jedem Spiel, auch gegen Barcelona. "Wir suchen immer die Chancen für uns." Kapitän Sebastian Rode sah es ähnlich: "Ich bin mir sicher, dass es die eine oder andere Chance geben wird. Die müssen wir dann nutzen."

Das birgt natürlich auch die Gefahr für ein wenig Übermut. Die Hessen erwartet eine gigantische Atmosphäre im Stadtwald, die kann die Eintracht-Profis tragen, aber eventuell auch dazu führen, dass die Frankfurter zu schnell zu viel wollen. "Die Pferde sollen auch nicht durchgehen. Man muss die Euphorie laufen lassen, es darf aber nicht wild werden. Wir müssen unseren Plan umsetzen. Das wird die Herausforderung", betonte Glasner.

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So kann die Eintracht Barca packen

heimspiel
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Die Hoffnung auf "einen geilen Abend"

Nur die Mannschaft soll demnach einen kühlen Kopf bewahren, der Rest darf am Donnerstagabend gerne ein Tollhaus sein. "Wir genießen alles drumherum. Die Stadt und die Fans haben dieses Spiel verdient", erklärte Glasner. Und Rode fügte hinzu: "Das wird auch eines meiner Highlights in der Karriere. Das wird wahrscheinlich wieder ein geiler Abend."

Bei dem es im besten Fall nicht bleiben wird. Geht Glasners Plan auf, gibt es noch ein weiteres Europa-League-Heimspiel in dieser Saison. Barcelona soll schließlich nicht Endstation sein. "Wir hoffen, dass es im Viertelfinale nicht zu Ende ist", so der Eintracht-Coach. Barcelona hin, Barcelona her. Am Donnerstag soll es ja aber sowieso um die Hessen gehen - und nicht um die Katalanen.

So könnte Eintracht Frankfurt gegen den FC Barcelona spielen:

Mögliche SGE-Aufstellung gegen Barcelona
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