Die Eintracht-Mannschaft lässt sich von den Fans nach dem Barca-Spiel feiern

Die spanische Presse sieht den FC Barcelona mit einem blauen Auge zurück nach Spanien kommen. Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt und vor allem ihre Fans werden gelobt.

Die spanischen Zeitungen berichten ausführlich über das 1:1 von Eintracht Frankfurt im Europa-League-Hinspiel gegen den FC Barcelona. Allgemeiner Tenor ist, dass sich Barca über das Unentschieden freuen kann. In ihren Kommentaren in den Sportzeitungen und auf den Sportseiten der Tageszeitungen erwarten die Journalistinnen und Journalisten nun ein spannendes Rückspiel am kommenden Donnerstag (14. April, 21 Uhr).

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Reporter-Ekstase: So klang das Knauff-Tor gegen Barcelona im Radio

Der Ball landet im Barca-Tor.
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"Marca":

"Barca kommt unverletzt aus der Falle heraus. Alles wird im Camp Nou entschieden. Ein Tor von Ferran Torres hält Xavis Serie am Leben. In Barcelona wird's rundgehen. Ferran Torres gleicht Knauffs Hammertor aus."

"AS":

"Ferran rettet Barca. Der Stürmer sorgt für ein ganz wichtiges Unentschieden im Hinspiel der Europa League. Barca wurde zunächst überfahren, überlebte aber. Riesentor von Knauff, ter Stegen hatte keine Chance. Das Rückspiel verspricht jetzt schon eine Menge."

"Sport":

"Goldenes Remis. Das Tor von Ferran Torres gleicht das Spiel aus, jetzt sieht alles besser aus. Barca wurde noch rechtzeitig wachgerüttelt. Wahnsinn, wie die Eintracht-Fans ihr Team nach vorne gepeitscht haben. Knauff schießt das Tor seines Lebens. Im Camp Nou wird nun das endgültige Urteil gefällt."

"El Mundo Deportivo":

"Rechtzeitige Reaktion. Ein Tor von Torres rettet Barca in der Drangphase der Eintracht. Barca wirkte schwerfällig und holt sich ein wertvolles Unentschieden. Die Deutschen bekamen Flügel mit der unermüdlichen Unterstützung der eigenen Fans. Barca muss sich im Rückspiel steigern, um diese starken Frankfurter im Viertelfinale rauszuwerfen."

"El Periódico":

"Barca hat in Deutschland wegen der Kälte, aber auch vor Angst gezittert. Es war eine Mannschaft aus einer Zeit, die unter Xavi als bereits überwunden galt: verletzlich, instabil und auch unsicher. Ganz einfach weil es der Eintracht gelang, dem Spiel jenen Rhythmus zu geben, der dem Heimteam am besten liegt (...) Aber nach dem Abpfiff durfte Barca erleichtert aufatmen. Das endgültige Urteil fällt nämlich erst in einer Woche im Camp Nou."

"La Vanguardia":

"In Frankfurt hat Barca endgültig verstanden (wenn man es nicht schon vorher gewusst hat), in welch heikler Lage man sich in der Europa League befindet: Man ist dazu verpflichtet, den Pokal zu holen. Die Gefahr des großen Favoriten besteht darin, dass es mehr Schlagzeilen geben wird, wenn er verliert, als wenn er gewinnt. Ein Damoklesschwert, mit dem man nur schwer leben kann."

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