Die Eintracht-Mannschaft jubelt nach dem 1:0
Ende der ersten Spielhälfte kamen die Frankfurter mit dem Jubeln kaum hinterher. Bild © picture-alliance/dpa

Eintracht Frankfurt hat zum Start der Rückrunde einen Heimsieg gegen den SC Freiburg gefeiert. Die üblichen Verdächtigen sorgten mit einem Dreierschlag innerhalb weniger Minuten für klare Verhältnisse.

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zum Video Hütter: "Kein gutes Spiel unserer Mannschaft."

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Die Eintracht ist mit einem 3:1 (3:0)-Erfolg über Freiburg in die Rückrunde gestartet. Sébastien Haller (36. Minute), Ante Rebic (40.) und Luka Jovic (45.) schossen den Sieg für die Mannschaft von Trainer Adi Hütter heraus. Nils Petersen verkürzte für Freiburg (69.). Die Frankfurter, bei denen Sebastian Rode ein gelungenes Pflichtspiel-Comeback nach der Rückkehr aus Dortmund feierte, schoben sich dadurch zumindest über Nacht an Wolfsburg vorbei auf den fünften Rang in der Bundesliga.

Haller durchbricht die Stille

Kein Torschuss, kaum Kreativität und nichts Zwingendes: So sah das Spiel der Eintracht gegen Freiburg gut eine halbe Stunde aus. Die Gäste standen tief, konterten sich ein paar Mal in die Frankfurter Spielhälfte und sorgten so immerhin für ein wenig Spannung in einer Partie, die die Eintracht zwar in Sachen Ballbesitz und Feldüberlegenheit dominierte, nicht aber in Sachen Torgefahr.

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Bobic im heimspiel!

Alles zum Spiel erfahren Sie auch im hr-heimspiel! am Sonntag (22.05) im hr-fernsehen. Am Montag (23.15 Uhr) ist zudem Sportvorstand Fredi Bobic zu Gast.

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zum Video Hütter: "Ich nenne sie nicht Büffelherde."

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Was dann folgte, war eine Machtdemonstration der großen Drei im Frankfurter Angriff: Zunächst nickte Haller nach einem Eckball aus kurzer Distanz ein (36.). Als der Jubel in der Kurve gerade abgeklungen war, schmiss Rebic die Torhymne mit einer tollen Einzelaktion direkt wieder an: Der Kroate ließ zwei Freiburger mit einem Haken wie Jugendfußballer aussehen und zirkelte den Ball dann aus gut 20 Metern unhaltbar zum 2:0 ins Eck (40.). Da wollte sich Jovic natürlich nicht lumpen lassen. Der Serbe nutzte einen Blackout von Freiburgs Robin Koch zur Vorentscheidung mit dem Pausenpfiff (45.). Drei Abschlüsse, drei Tore: pure Effizienz.

Rodes Kaltstart gelingt

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zum Video Hütter: "Rode hat ein sehr ordentliches Spiel gemacht."

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Mit dieser Führung im Rücken spielte es sich im zweiten Durchgang deutlich angenehmer für die Hütter-Elf, bei der Rode nach nur zwei Wochen mit dem Team sein Startelf-Debüt gab. Gemeinsam mit Gelson Fernandes sollte Rode hinter dem Angriffs-Trio für defensive Stabilität sorgen. Doch nicht nur das: Rode war sowohl als Balleroberer als auch im Spielaufbau und sogar als Standardschütze direkt Aktivposten im Frankfurter Spiel. So hatte er auch in der Entstehung des 1:0 seine Füße im Spiel.

Weil Freiburg nun gezwungenermaßen mehr fürs Spiel machen musste, boten sich auch Räume für die gefürchteten Frankfurter Tempo-Gegenstöße. So kamen Rebic (51.), Filip Kostic (53.) und Jovic (61.) kurz nach Wiederbeginn zu Chancen. Das Tor erzielten aber die Freiburger: Der eingewechselte Petersen drückte einen Querpass über die Linie (69.). Freiburg war in diesem Tag aber zu schwach, um den Frankfurter Sieg noch einmal in Gefahr zu bringen.

Willems jubelt nur kurz

Der vermeintliche Schlusspunkt gehörte Frankfurts Joker Jetro Willems. Der Niederländer jubelte in der 78. Minute nach einem abgefälschten Distanzschuss über sein erstes Bundesliga-Tor. Der Video-Schiedsrichter hatte aber etwas dagegen. In Köln hatte man ein Foulspiel von Vorbereiter Rebic erkannt. Diese zweifelhafte Entscheidung sorgte kurz für Ärger, konnte die Stimmung am Ende des Tages aber nicht nachhaltig drücken. Ebenso wie die Schludrigkeit, mit der Jonathan de Guzman, Rebic und Kostic bei ihren Großchancen in den Schlussminuten einen noch höheren Sieg ausließen.

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Eintracht Frankfurt SC Freiburg 3:1 (3:0)

Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, N'dicka - Rode (72. De Guzman), Fernandes, da Costa, Kostic - Rebic - Haller, Jovic (67. Willems, 90.+2 Stendera)
                          
Freiburg: Schwolow - Gulde, Koch, Heintz - Kübler (80. Stenzel), Haberer, Gondorf Frantz - Waldschmidt (45. Höler), Grifo - Niederlechner (45. Petersen)

Tore: 1:0 Haller (36.), 2:0 Rebic (40.), 3:0 Jovic (45.), 3:1 Petersen (69.)

Gelbe Karten: Rode, Fernandes - Gondorf  

Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 49.200

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Sendung: hr-iNFO, Die Bundesliga, 19.1.2019, 15.35 Uhr