Eintracht Frankfurt stellt sich auch außerhalb des Fußballplatzes auf weiteres Wachstum ein und startet mit dem Bau der neuen Geschäftsstelle. Bei der symbolischen Grundsteinlegung sind zahlreiche prominente Gäste anwesend.

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Grundsteinlegung bei Eintracht Frankfurt
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Vor dem entscheidenden Playoff-Rückspiel um den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase gegen Racing Straßburg hat Eintracht Frankfurt mit der Grundsteinlegung für das neue ProfiCamp schon mal die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Das etwa 35 Millionen Euro teure Projekt, das bis Ende 2020 fertiggestellt werden soll, zeige "eine Entwicklung, die dieser Club genommen hat in den vergangenen Jahren und setzt den Startschuss für eine weitere Entwicklung", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann am Dienstag.

Eintracht bündelt die Kompetenzen

Auf dem gut 17.000 Quadratmeter großen Areal neben der Frankfurter WM-Arena werden künftig der komplette Profibereich und die Verwaltung ihre Heimat unter einem Dach haben. "Für den Verein ist es unabdingbar, dass die gesamte Eintracht an einem Standort zusammenkommt", betonte Hellmann. "Das ist ein Quantensprung in der Geschichte des Vereins." Noch vor sechs, sieben Jahren wäre ein solches Projekt wirtschaftlich "undenkbar und nicht darstellbar" gewesen.

Entwurf der neuen Eintracht-Geschäftsstelle

Die Eintracht sehnt den Umzug schon seit einigen Jahren herbei, da die Rahmenbedingungen in der vor der WM 2006 erbauten Arena nicht mehr zeitgemäß sind. "So ein Gebäude kommt schnell in die Jahre", verdeutlichte Hellmann. "Deshalb sind die Bedingungen sehr schwierig."

Plätze für 240 Mitarbeiter

Das ProfiCamp, in dem künftig rund 240 Mitarbeiter untergebracht werden sollen, biete dem Verein neue Chancen. "Es heißt natürlich nicht zwingend, dass du besseren Fußball spielst", sagte Hellmann. "Aber es heißt, dass du die gesamte Hintergrundarbeit, die im Profifußball nötig ist, mit Sicherheit besser und effizienter erledigen können wirst."

Entwurf der neuen Eintracht-Geschäftsstelle

Neben Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Eintracht-Trainer Adi Hütter, Sportvorstand Fredi Bobic sowie den Profis Kevin Trapp und David Abraham verfolgte auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Dienstag bei bestem Sommerwetter den Festakt, bei dem laut Hellmann einige Tageszeitungen, Münzen, die Baupläne und die Gründungsurkunde des Vereins verbuddelt wurden.

Trapp erinnert ans Sportliche

"Die Bedingungen sind derzeit nicht optimal für einen Verein, der so viel vorhat und immer größer wird. Daher ist das ein sehr wichtiger Tag", sagte Trapp. Am Donnerstag geht es für den Nationaltorwart und dessen Teamkollegen gegen Straßburg aber erst einmal um ein kurzfristiges Ziel - den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. "Die Anspannung ist groß", verriet Trapp. "Das ist ein Riesenspiel, das wir vor der Brust haben."