Gelson Fernandes guckt den Ball am Tor vorbei
Gelson Fernandes (li.) und Kevin Trapp gucken den Ball erfolgreich am Tor vorbei. Bild © Imago

Eintracht Frankfurt bleibt in der Rückrunde ungeschlagen und ist weiter Teil der Bundesliga-Spitzengruppe. Die Leistung beim Gastspiel in Leipzig bietet aber wenig Grund zur Freude.

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Eintracht Frankfurt hat sich am Samstag einen sehr glücklichen Punkt bei RB Leipzig erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter zeigte beim 0:0 eine ihrer schwächsten Saisonleistungen, blieb letztlich aber dank einer Mischung aus robuster Defensive und dem nötigen Dusel im Jahr 2019 weiter ungeschlagen. Die Eintracht steht weiter auf dem fünften Rang, der Abstand zu Champions-League-Platz vier und RB beträgt fünf Punkte.

Spektakel bleibt aus

Das erwartete Offensiv-Feuerwerk fand im ersten Durchgang zunächst überhaupt nicht statt. Beide Teams agierten viel bis ausschließlich mit langen Bällen, die Abwehrreihen standen sicher, hochkarätige Torchancen blieben aus. Auf Frankfurter Seite zeigte vor allem Neuzugang Martin Hinteregger, dass er eine echte Verstärkung für die Innenverteidigung ist. Auf der Gegenseite schafften es die Leipziger, das gefürchtete Eintracht-Sturmtriumvirat komplett aus dem Spiel zu nehmen.

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Er kennt die französischen Teams bestens: Eintracht-Torhüter Kevin Trapp.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Hatten das nötige Glück"

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Luka Jovic (15. Minute) aus knapper Abseitsposition und Filip Kostic (25.) mit einem direkten Freistoß waren am nächsten dran an einem Tor, bei den Gastgebern zielte Marcel Sabitzer mit einem Distanzschuss (36.) knapp am kurzen Eck vorbei. Im Gegensatz zum spektakulären Remis gegen den BVB vor einer Woche ließ die mit unveränderter Startelf angetretene Eintracht Pressing und Tempo vermissen. Da es aber auch RB nicht viel besser machte, spiegelte das 0:0 zur Pause Spielverlauf und Spielqualität perfekt wider.

Rebic ein Totalausfall

Nach dem Seitenwechsel übernahmen dann die Leipziger die Initiative und schnürten die Eintracht am eigenen Strafraum fest. Ein Kopfball von Marcel Halstenberg, der von einer verunglückten Flugeinlage von Kevin Trapp profitierte, flog über das Tor (50.). Willi Orban und Timo Werner fehlten nach einer Ecke (61.) jeweils nur Zentimeter zum zu diesem Zeitpunkt überfälligen RB-Führungstreffer. Sabitzer traf den Pfosten (67.). Und die Eintracht?

Trainer Hütter reagierte und brachte Mijat Gacinovic für Sebastian Rode. Für mehr Entlastung sorgte allerdings auch der Serbe nicht. Die Frankfurter Offensive, in der allen voran Ante Rebic einen Tag zum Vergessen erwischte, blieb harmlos. Die einzige echte Torchance des Spiels vergab Joker Gacinovic in der 88. Minute. Da aber zumindest die Frankfurter Abwehrreihe einen guten Job machte und immer wieder in letzter Sekunde einen Fuß dazwischen brachte, blieb es beim torlosen Unentschieden.

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Imago Rode

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: "Froh, dass wir einen Punkt mitgenommen haben"

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Weitere Informationen

RB Leipzig - Eintracht Frankfurt 0:0

Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Mukiele, Orban, Halstenberg - Ilsanker, Demme - Sabitzer (90. Adams), Laimer (67. Forsberg) - Poulsen, Werner (85. Cunha)              
Frankfurt: Trapp - Hinteregger, Hasebe, N'dicka - Fernandes - da Costa, Rode (59. Gacinovic), Kostic - Rebic (77. Willems) - Haller, Jovic                 

Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Orban, Ilsanker, Sabitzer, Laimer - Fernandes, Willems  

Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)
Zuschauer: 38.330

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