Eintracht-Heimspiel in der Europa League
Für die Frankfurter Eintracht geht es um viel Geld. Bild © Imago

Eintracht Frankfurt kann sich am Donnerstag gegen Marseille den Gruppensieg und einen ordentlichen Jackpot sichern. Ein Sieg im Fernduell mit Lazio Rom wäre zudem wichtig für die K.o.-Phase.

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Kurz vor Beginn der Adventszeit kann sich die Frankfurter Eintracht am Donnerstag selbst ein großes Geschenk machen. Mit etwas Mithilfe von Apollon Limassol könnte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter bereits am vorletzten Spieltag den Gruppensieg perfekt machen und ein ordentliches Weihnachtsgeld einstreichen. Voraussetzung dafür: Mindestens einen Zähler mehr holen als Lazio Rom im Parallelspiel.

Es geht um viel Geld

Konkret heißt das: Sollte die Eintracht gegen Olympique Marseille den fünften Sieg im fünften Europa-League-Spiel feiern und die Italiener zeitgleich auf Zypern höchstens ein Remis holen, würde zusätzlich zur obligatorischen Siegprämie von 570.000 Euro schon jetzt eine weitere Million auf das Frankfurter Konto fließen.

Weitere Informationen

Die Prämien in der Europa League

Sieg: 570.000 Euro
Unentschieden: 190.000 Euro
Gruppensieg: 1 Million Euro
Gruppenzweiter: 500.000 Euro

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Bei einem abschließenden Erfolg in Rom (13. Dezember) würde der Jackpot sogar auf den Maximalbetrag von knapp 4,4 Millionen Euro ansteigen, das Startgeld von 2,92 Millionen Euro noch nicht mit eingerechnet. Eine hübsche Summe, die für die Shoppingtour in der Winterpause gerade recht käme und Motivation genug für einen weiteren Frankfurter Festtag sein sollte.

Der erste Platz ist noch nicht sicher

Zwei Szenarien, die den Frankfurtern noch den fast sicheren Sieg in der Gruppenphase kosten würden, gibt es allerdings auch: Sollte beim Duell gegen Marseille maximal ein Punkt rausspringen und die Laziali die verbleidenden beiden Partien inklusive des Heimspiels gegen die Eintracht gewinnen, würden die Römer in letzter Sekunde noch auf Platz eins springen. Gleiches passiert, wenn Frankfurt und Rom ihre Spiele am Donnerstag gewinnen und Lazio das direkte Duell mit den Hessen am letzten Spieltag mit 3:0 oder mindestens vier Toren Unterschied für sich entscheidet.

Ein Verlust von 500.000 Euro und die Gefahr eines richtig großen Gegners in der nächsten Runde wären die Folge.

Grund dafür: Im ersten Topf landen neben den zwölf Gruppensiegern der Europa League auch die vier besten Drittplatzierten aus der Gruppenphase der Champions League. Dort lauern derzeit unter anderem so prominente Teams wie Paris St. Germain oder Tottenham Hotspur. Clubs, die zwar die Herzen der Fans höher schlagen ließen. Die Chancen aufs Achtelfinale würden aber drastisch sinken. Als besonderes Bonbon belohnt die UEFA zudem alle Gruppensieger mit Heimrecht im Rückspiel des Sechzehntelfinals.

Zahltag schon jetzt?

Neben all den wirtschaftlichen Vorteilen sollte die Eintracht also auch sportlich ein Interesse daran haben, die Tabellenführung zu verteidigen. Endgültig gelingen könnte das schon am Donnerstag. Es wäre eine ebenso frühe wie schöne Bescherung.