Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann

Sportlich hat Eintracht Frankfurt ein mehr als ordentliches Jahr 2021 hingelegt. Vorstandssprecher Axel Hellmann hat dabei allerdings die Fans schmerzlich vermisst.

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heimspiel! mit Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt

Portrait von Vorstandssprecher Axel Hellmann im Stadion. Text: Heimspiel: Eintracht-Boss steht Rede und Antwort! Logo: Eintracht Frankfurt.
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Im Frühjahr 2021 war das Leben als Eintracht-Fan schön: Das Team spielte sich regelrecht in einen Rausch und war zwischenzeitlich sogar auf allerbestem Weg in die Champions League. Die Anhänger konnten sich allerdings die meiste Zeit über nur aus der Ferne freuen - ein Umstand, der auch Vorstandssprecher Axel Hellmann in der Rückschau bedrückt.

"Es bleibt ein Phantomschmerz zurück"

"Es hat ein bisschen das Salz in der Suppe gefehlt, weil keiner diese Erfolgsgeschichte begleiten konnte", sagte er im vereinseigenen Podcast. "Es war nicht das, was wir hätten erleben können. Ohne die Pandemie wären das rauschende und leidenschaftliche Feste gewesen. Es bleibt ein Phantomschmerz zurück."

Hellmann hofft, dass die Fans nach dem Ende der Pandemie wieder zurück ins Stadion kommen und diesselbe Euphorie herrscht wie vor Corona. "Es wird eine Zeit brauchen, bis die breite Emotionalität wieder alle erfasst." Aber: "Wenn es ein Club schafft, die Emotionalität wieder so zu erwecken, wie es war, dann wird es die Eintracht sein."

Großes Lob für Frauenteam

Mit der Entwicklung der vergangenen Wochen vom Wackelkandidaten im Bundesliga-Mittelfeld bis auf einen Europapokal-Platz sah sich Hellmann bestätigt. "Wir wussten immer, es wird diesen Wendepunkt geben", so der Vorstandssprecher mit Blick auf das Team und Trainer Oliver Glasner, der nach dem schwachen Saisonstart bereits in der Kritik gestanden hatte. Allzu hoch loben möchte Hellmann die Truppe aber auch noch nicht. "Ich denke auch jetzt, dass es noch genug zu tun gibt."

Als "absolutes Glanzlicht im Jahr 2021" bezeichnete Hellmann die Eintracht Frankfurt Frauen, die nun seit anderthalb Jahren unter dem Dach der Eintracht beheimatet sind. "Die Mannschaft ist eine geile Truppe", so der 50-Jährige, nach dessen Einschätzung die Integration schneller als gedacht ablief. "Das ist brutal gut, was Trainer Niko Arnautis macht."