Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt im Spiel gegen Hoffenheim

Erstes Spiel, erster Sieg: Eintracht Frankfurt hat zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim gewonnen. In einer besonders in der ersten Halbzeit flotten Partie fällt das Tor des Tages nach nur wenigen Sekunden.

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Eintracht Frankfurt hat die ersten drei Punkte in der neuen Bundesliga-Saison eingefahren. Die Hessen gewannen am ersten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim knapp, aber verdient mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer der Partie erzielte Martin Hinteregger bereits in der ersten Minute.

Trainer Adi Hütter überraschte vor der Partie mit der Aufstellung und stellte mit Ante Rebic nur einen nominellen Stürmer auf. Dem Offensivdrang der Eintracht tat das aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Nach nur 35 Sekunden stand es bereits 1:0 für die Frankfurter. Nach einer Flanke von Filip Kostic stand Martin Hinteregger goldrichtig und traf zur frühen Führung.

Geiger-Treffer wird zurückgenommen

Im Anschluss entwickelte sich eine muntere erste Hälfte, in der die TSG mehr Ballbesitz hatte, die Chancen aber auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt waren. Für die Gäste aus dem Kraichgau hätten Lukas Rupp (14. Minute) und Robert Skov (28.) treffen können, verfehlten das Frankfurter Gehäuse aber knapp. Auf Seiten der Hessen vergaben Kostic (28./37.) und Ante Rebic (41.) aus aussichtsreichen Positionen.

Kurz vor der Pause zappelte der Ball dann doch im Netz, der Treffer zählte jedoch nicht. Nach einer kurz ausgeführten Hoffenheimer Ecke, bei der sich die Frankfurter Mannschaft kollektiv im Tiefschlaf befand, traf Dennis Geiger zum vermeintlichen Ausgleich. Mit Hilfe der Videobilder erkannte Schiedsrichter Daniel Sieber jedoch, dass TSG-Profi Lukas Rupp, der sich im Sichtfeld von Eintracht-Keeper Kevin Trapp befand, im Abseits stand.

Eintracht im zweiten Abschnitt besser

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hinteregger: "Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Krampf gehabt"

Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt
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Nach der Pause ging es genauso flott weiter wie zuvor. Und wieder war es die Eintracht, die die ersten Akzente setzte. Daichi Kamada scheiterte in der 48. Minute aus kurzer Distanz am glänzend parierenden Oliver Baumann. Fünf Zeigerumdrehungen später wurde ein Kopfball von Dominik Kohr erst auf der Linie von TSG-Verteidiger Stefan Posch geklärt.

Nach diesem schwungvollen Start der Hessen nahm sich die Partie eine schöpferische Auszeit. Erst in der 69. Minute gab es die nächste Torannäherung. Ein Schuss von Kostic aus 16 Metern ging aber knapp vorbei. Danach verflachte die Partie wieder deutlich.

Belfodil trifft in Abseitsposition

Von den Gästen aus Hoffenheim kam auch in der Schlussphase offensiv nicht mehr viel. Einzig Ishak Belfodil tauchte gefährlich vor Trapp auf, sein Kofpball aus sieben Metern ging aber deutlich vorbei (87.). In der Nachspielzeit traf Belfodil sogar ins Tor der Eintracht. Der Stürmer befand sich zuvor jedoch im Abseits. Dadurch blieb es beim knappen, aber absolut verdienten Sieg der Eintracht.

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Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim 1:0 (1:0)

Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - da Costa, Kohr (65. Rode), Fernandes  Kostic - Gacinovic (88. Torro) - Kamada (71. Paciencia), Rebic

Hoffenheim: Baumann - Posch, Vogt, Bicakcic - Kaderabek, Rudy, Rupp (64. Samassekou), Zuber - Geiger (71. Belfodil) - Bebou, Skov (76. Grifo)

Tore: 1:0 Hinteregger (1.)

Gelbe Karten: Fernandes, Rebic, Paciencia / Vogt

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)

Zuschauer: 50.200

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