Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte in Lüttich Grund zur Wut.

Statt frühzeitig in die K.o.-Runde einzuziehen, muss die Eintracht nach der Niederlage in Lüttich ums Weiterkommen zittern. Vor allem das späte Gegentor sorgt bei den Frankfurtern für Frust. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt hat den vorzeitigen Einzug ins Sechzehntelfinale der Europa League verpasst. Die Hessen verloren am Donnerstag mit 1:2 (0:0) bei Standard Lüttich. Für Gesprächsstoff sorgten ein Foul an Sebastian Rode und die wilde Schlussphase.

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zum Video Rode: "Der Schiedsrichter hat kein gutes Spiel gemacht"

Hübner Rode
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Adi Hütter: Das war eine mehr als bittere Niederlage, das haben wir uns nicht verdient. Es ist schade, dass Kostics Aktion nicht zum Tor umgemünzt wurde. So, mit einem Last-Minute-Gegentor, das wir nicht gut verteidigt haben, ist es absolut ärgerlich. (Beim Foul an Sebastian Rode) hätte ich Rot gegeben, zumal der Spieler schon Gelb hatte. Dann sieht die Situation ganz anders aus.

Michel Preud’homme: Wir brauchten diesen Sieg und sind sehr froh. Wir wissen, wie stark Frankfurt ist, aber wir haben gekämpft. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme mit dem hohen Pressing, in der zweiten Halbzeit hat das besser geklappt. Es war ein hohes Risiko, aber es hat sich ausgezahlt.

Martin Hinteregger: Wenn man in der letzten Sekunde das Gegentor kriegt, dann ist das total unnötig. Aber jetzt ist es so, das müssen wir mitnehmen und es in den letzten zwei Spielen besser machen. Wenn man Filip Kostic da runtermarschieren sieht, dann denkt man eigentlich, der macht den schon. Heute hat er’s mal nicht gemacht, aber dann muss man das 1:1 mitnehmen und die Situation besser verteidigen. Wir fahren jetzt nach London, um da zu gewinnen, das ist ganz klar.

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zum Video Hübner: "In der Gruppe ist alles wieder offen"

Hübner Rode
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Sebastian Rode: Wir hatten die Riesenchance, den Sack komplett zuzumachen und kassieren das Gegentor, was niemals passieren darf. Aber daraus werden wir lernen. Es ist nichts entschieden, wir haben noch zwei Spiele und haben es selbst in der Hand. Jetzt müssen wir das Spiel abhaken, Freiburg steht vor der Tür.

Bruno Hübner: Die Enttäuschung ist groß, gerade weil die letzten ein, zwei Minuten das Spiel entschieden haben. Wir hatten durch Kostic die Chance aufs 2:1, dann wäre das Spiel durch gewesen. Dass wir im Gegenzug das 1:2 kassieren, ist total ärgerlich. Jetzt ist in der Gruppe alles wieder offen. Wir haben schon ganz andere Situationen positiv gestaltet, also sind wir da optimistisch. Das Foul an Rode war spielentscheidend. Das ist eine ganz klare Rote Karte.

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Standard Lüttich - Eintracht Frankfurt 2:1 (0:0)

Lüttich: Bodart - Fai, Vanheusden, Laifis, Gavory - Bastien, Carcela (81. Lestienne , Cimirot, Amallah (73. Mpoku) - Cop (81. Oulare), Emond

Frankfurt: Rönnow - Abraham, Hasebe,  Hinteregger - da Costa (89. Chandler),  Kostic - Fernandes, Rode - Sow - Silva (62. Kamada), Paciencia (73. Dost)

Tore: 1:0 Vanheusden (56.), 1:1 Kostic (65.), 2:1 Lestienne (90.+4)

Gelbe Karten: Laifis, Cimirot, Amallah / Sow

Zuschauer: 18.526         

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