Oliver Glasner

Eintracht Frankfurt will in Freiburg den Grundstein für eine erfolgreiche Rest-Hinrunde legen. Einfach wird das nicht, immerhin ist Kapitän Sebastian Rode zumindest eingeschränkt verfügbar.

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zum Video Die Eintracht-PK vor dem Spiel in Freiburg

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Die letzte Länderspielpause des Jahres ist absolviert, die Spieler der Eintracht aus aller Herren Länder zurück, nun gilt es, den Endspurt einer bis dato holprigen Eintracht-Hinrunde möglichst erfolgreich zu absolvieren. "Wir wollen in der Europa League auf Rang eins überwintern. In der Bundesliga haben wir noch sechs Spiele und wollen möglichst viele Punkte holen. Wir haben schwierige Gegner, aber wir trauen uns das zu", sagte Eintracht-Coach Oliver Glasner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitag.

Der erste starke Gegner zum Start in die Crunchtime ist am Sonntag (15.30 Uhr) der SC Freiburg. Überraschend stark sogar, die Breisgauer haben erst ein Spiel verloren und liegen auf Platz drei. "Sie spielen guten Fußball, haben richtig Selbstvertrauen", warnt Glasner. "Sie können variieren und wollen überall auf dem Platz Zugriff haben. Dem müssen wir uns entziehen, dann entstehen Räume, die wir bespielen wollen."

"Von den Ergebnissen her war das sehr positiv"

Das hat zuletzt eher weniger gut geklappt, spielerisch suchen die Hessen noch immer nach ihrer Linie. Auch wenn Glasner zurecht auf die positiven Ergebnisse hinweist. "Von den letzten acht Pflichtspielen haben wir fünf gewonnen, eins unentschieden gespielt und nur zwei verloren. Von den Ergebnissen her war das sehr positiv, aber das ist gar nicht unsere Gefühlslage", so Glasner.

Was daran liegt, dass die vielen Last-Minute-Punkte der letzten Wochen die spielerisch dürftigen Leistungen eher schlecht als recht kaschierten. Der Gefühlslage würde also ein spielerischer Schritt nach vorne sicherlich guttun, einfach wird das in Freiburg jedoch nicht. Bei den Breisgauern konnte die Eintracht nur eins der letzten neun Spiele gewinnen.

"Am Bildschirm weiß man immer, wie man gewinnt"

Heißen muss das freilich nichts. "Wir haben alle Bilder, alle Daten", so Glasner. "Am Bildschirm weiß man immer, wie man gewinnt. Aber das weiß Freiburg auch. Es geht darum, es auf dem Platz gut umzusetzen." Die entsprechenden Schwachstellen habe man ausgemacht.

Mit an Bord sein wird übrigens Kapitän Sebastian Rode, dessen Knieprobleme aktuell zu einem Dauerthema werden. "Er ist so weit okay, wir wissen, dass wir die Belastung steuern müssen", so Glasner. "Für 20, 30 Minuten oder eine Halbzeit steht er zur Verfügung." In Fürth glänzte Rode zuletzt als Joker, der zum wichtigen 1:0 traf. Ein Startelfeinsatz scheint also ausgeschlossen, aber würde Rode seine Jokerqualitäten erneut unter Beweis stellen, hätte in Hessen sicherlich niemand etwas dagegen.

So könnte die Eintracht spielen:

So könnte die Eintracht in Freiburg spielen