Spieler von Eintracht Frankfurt
Auf die Eintracht-Profis wartet in Mainz das vorletzte Pflichtspiel des Jahres 2018. Bild © Imago Images

Jahresendspurt, erster Teil: Die Frankfurter Eintracht tritt am Mittwochabend in Mainz an. Neben drei Punkten geht es auch um das lang ersehnte Ende einer schwarzen Serie.

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Adi Hütter

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Wird sicher ein sehr körperbetontes Spiel"

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Nach einer pickepackevollen Hinrunde mit 23 Pflichtspielen in vier Monaten will Eintracht Frankfurt zu einem erfolgreichen Schlussspurt in diesem Jahr ansetzen. "Ich verlange, dass wir immer ans Limit gehen. Wenn der Tank noch voll wäre, dann hätten wir vielleicht irgendwas nicht richtig gemacht. Wir müssen noch einmal alles rausholen, um dementsprechend ein paar Punkte zu machen", forderte Adi Hütter vor dem prestigeträchtigen Rhein-Main-Duell beim FSV Mainz 05 an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) und gegen den FC Bayern München am Samstag (18.30 Uhr).

Der Trainer weiß: 26 Punkte sind bereits eine starke Ausbeute, mit weiteren Zählern kann sich die Eintracht aber richtig oben festsetzen. Gelingen soll der nächste Sieg ausgerechnet in Mainz, wo die Eintracht in der Bundesliga bei fünf Remis und fünf Niederlagen noch nicht einmal gewinnen konnte.

"Die Serien sollte man nicht großartig zum Thema machen. Es gilt das Ziel, dass man versucht, die Serie zu brechen. Dafür brauchen wir ein sehr, sehr gutes Spiel", sagte Hütter. Der Österreicher hält den Rivalen für besonders heimstark und warnte vor dem wuchtigen Angreifer Jean-Philippe Mateta und dessen Kopfballstärke.

Mögliche SGE-Aufstellung in Mainz
Bild © hessenschau.de

Bei den jüngsten Siegen über die Europa-League-Teilnehmer Lazio Rom (2:1) und Bayer Leverkusen (2:1) sah Hütter vor allem die Kondition als großes Plus seiner Mannschaft. Ein so intensives Spiel wie gegen die Werkself habe er noch nicht gesehen, beteuerte der 48-Jährige.

"Viele haben erwartet, dass wir das Tempo nicht bis zum Schluss gehen können. Deshalb haben wir die Kritiker Lügen gestraft mit dieser Laufleistung gegen Leverkusen", sagte Hütter. Sein Team sei physisch "in einem Top-Zustand, das ist ein Merkmal unserer Mannschaft".

Hasebe und Abraham fallen weiter aus

Und nicht nur konditionell, sondern auch personell hat die Eintracht derzeit keine großen Probleme. Makoto Hasebe (Oberschenkelverletzung) und David Abraham (Wadenverletzung) werden zwar in den beiden Spielen bis Weihnachten weiter fehlen, sonst kann der Coach aber aus dem Vollen schöpfen.

Gegen die defensiven Mainzer ist davon auszugehen, dass das Sturmtrio Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic von Beginn an loslegen darf. Insgesamt haben die drei bereits 40 Scorerpunkte alleine in der Liga gesammelt und damit deutlich mehr als die komplette Mainzer Mannschaft (27).

Drei Unterschriften in drei Tagen

Nach dem Doppelpack gegen Mainz und Bayern mit Ex-Trainer Niko Kovac fährt Trainer Hütter nach Hause und will "reflektieren, das ist immer ganz gut". Sein Verein hat vor Weihnachten noch wichtige Personalfragen geklärt: Nach Marco Russ und Hasebe verlängerte am Dienstag auch Gelson Fernandes seinen Vertrag beim Pokalsieger bis 2020.

Der 32 Jahre alte Schweizer ist hochzufrieden mit dem Verlauf der bisherigen Saison, relativiert aber: "Im Winter und im Dezember hast du noch gar nichts erreicht." Daran würden auch sechs weitere Punkte im Endspurt nichts ändern.

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Armin Reutershahn

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