Frankfurts Luka Jovic (li.) und der Leipziger Marcelo Saracchi schenken sich in diesem Zweikampf keinen Zentimeter.
Frankfurts Luka Jovic (li.) und der Leipziger Marcelo Saracchi schenken sich in diesem Zweikampf keinen Zentimeter. Bild © Imago

In einem packenden Fußballspiel haben sich Eintracht Frankfurt und RB Leipzig die Punkte geteilt. Das Remis geht in Ordnung, die Hessen können sich aber über den Schiedsrichter ärgern.

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Adi Hütter, Trainer Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt und RB Leipzig haben sich zum Abschluss des 4. Spieltags 1:1 (1:0) getrennt. Gelson Fernandes brachte die Hessen am Sonntagabend mit seinem ersten Pflichtspieltreffer im Eintracht-Trikot in Führung (26.). Der Ausgleichstreffer gelang Leipzigs Emil Forsberg in der 53. Minute per Elfmeter. Filip Kostic hatte den Ball zuvor unglücklich im Strafraum mit der Hand gespielt.

Die erste Hälfte gehörte der Eintracht, die ohne Lucas Torró (muskuläre Probleme) und mit einer Doppelspitze (Sébastien Haller und Luka Jovic) auflief. Die 43.800 Zuschauer sahen ein spektakuläres Bundesliga-Spiel mit viel Tempo, Zug zum Tor und zwei auf Sieg spielenden Mannschaften, denen die Euro-League-Strapazen kaum anzumerken waren.

Gelson Fernandes schoss die Eintracht gegen Leipzig per Abstauber in Führung.
Gelson Fernandes schoss die Eintracht gegen Leipzig per Abstauber in Führung. Bild © Imago

Rebic schrammt am perfekten Comeback vorbei

In der Phase nach dem Ausgleich schwamm die Eintracht kurzzeitig und hatte Glück, dass Forsberg und Timo Werner jeweils die RB-Führung verpassten. Spätestens mit der Einwechslung von Rückkehrer Ante Rebic (69.) erholten sich die Frankfurter und hatten noch eine Großchance durch Danny da Costa (75.).

Kurz darauf stand das Schiedsrichter-Team um Felix Brych im Mittelpunkt: Kostic traf zum vermeintlichen 2:1 der Hessen, wurde aber wegen Abseits zurückgepfiffen (77.) - eine klare Fehlentscheidung zu Ungunsten der Eintracht. In der Schlussphase vergab Rebic dann die letzte riesige Möglichkeit zum Sieg (87.). Nach dem Remis ist die Eintracht 13. mit vier Punkten aus vier Spielen.

Dauerregen in Frankfurt

Gut 60 Minuten vor dem Anpfiff war an Fußball in Frankfurt noch kaum zu denken gewesen. Neben dem heftigen Wind, der sogar einige Fanstände wegwehte, setzte starker Regen ein. Das Wasser floss zeitweise nur so die Straßen rund um die Arena hinab. Weil der Niederschlag rechtzeitig aufhörte, konnte das Duell der Europapokal-Starter doch pünktlich angepfiffen werden.

Dank fleißiger Helfer konnte das Spiel nach Dauerregen angepfiffen werden.
Dank fleißiger Helfer konnte das Spiel nach Dauerregen angepfiffen werden. Bild © Imago

Beide Teams begannen weniger als 72 Stunden nach dem Auftakt in der Europa League mutig und forsch. Die Frankfurter wollten den Schwung nach dem überraschenden 2:1 in Marseille mitnehmen, die Gäste aus Leipzig das 2:3 gegen Rivale RB Salzburg mitsamt der Verfehlungen einiger Spieler vergessen machen. Nordi Mukiele und Jean-Kévin Augustin nahm Rangnick "aus disziplinarischen Gründen" erst gar nicht mit.

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Eintracht Frankfurt - RB Leipzig 1:1 (1:0)

Frankfurt: Trapp - da Costa, Abraham, Hasebe, N’Dicka - Fernandes, de Guzmán (73.Allan) - Gacinovic, Jovic (69.Rebic), Kostic - Haller

Leipzig: Gulacsi -  Laimer (90.Konate), Upamecano, Orban, Saracchi (86.Halstenberg) - Kampl, Demme - Sabitzer, Forsberg (85.Ilsanker) - Poulsen, Werner

Tore: 1:0 Fernandes (26.), 1:1 Forsberg (53./HE)

Gelbe Karten: Abraham / Ilsanker

Schiedsrichter: Brych (München)
Zuschauer: 43.800

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