Filip Kostic bejubelt sein Tor gegen Hoffenheim

Die Eintracht bleibt die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Bundesliga. Die Frankfurter ließen sich auch von einem Hoffenheimer Blitztor nicht vom nächsten Sieg abbringen.

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Audioseite Eintracht Frankfurt bleibt das Team der Stunde

Filip Kostic von Eintracht Frankfurt
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Eintracht Frankfurt baut seine Serie aus. Mit dem 3:1 (1:0) am Sonntag bei der TSG Hoffenheim sind die Hessen nun seit neun Spielen in Folge ungeschlagen und festigen damit Platz vier in der Tabelle. Filip Kostic hatte die überlegene Eintracht in der 15. Minute in Führung gebracht. Nach der Halbzeitpause folgte der Schock. Hoffenheims Ihlas Bebou schoss das 1:1 (47.) Doch Kostic brachte die Eintracht mit seinen Assists wieder auf die Siegerstraße. Nach Kostic-Freistoß köpfte Evan N'Dicka das 2:1 (62.), nach Kostic-Flanke war André Silva beim 3:1-Endstand ebenfalls mit dem Kopf erfolgreich (64.).

Mit Traum-Kombination zum Frankfurter Führungstreffer

Die Eintracht begann in Hoffenheim mit einer Veränderung: Trainer Adi Hütter ließ auf der rechten Seite Erik Durm für den gegen die Hertha schwachen Aymen Barkok auflaufen. Nach verhaltener Anfangsphase war die ersten echte Torchance nach einer Frankfurter Traumkombination gleich drin.

Makoto Hasebe eroberte per Kopf den Ball, danach spulte sich der Eintracht-Erfolgs-Film der vergangenen Wochen auch gegen Hoffenheim ab. Daichi Kamada aus der Drehung heraus zu Amin Younes, der sofort mit dem Pass auf den spurtenden Kostic. Der Schuss von Kostic landete rechts unten im Hoffenheimer Tor. Die 1:0-Führung.

Wirklich gefährlich wurde der Gegner aus Hoffenheim auch in der Folgezeit nicht. Die einzige Prüfung der Eintracht-Defensive war, als Tuta nach einer halben Stunde den Spiel-Ball von der glatten Zugangs-Treppe der Sinsheimer Haupttribüne holen musste. Die Eintracht mit der Chance zum 2:0. Doch Martin Hinteregger erwischte den Ball nach einem Freistoß von Kostic nicht richtig mit dem Kopf (34.). Mit einer verdienten Frankfurter Führung ging es in die Pause.

Hoffenheimer Blitztor schockt die Eintracht

Achtzig Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gerade gespielt, da änderte sich zunächst einiges. Der zur Pause eingewechselte Hoffenheimer Bebou umspielte Hasebe und wurde auch von Hinteregger nicht richtig angegriffen. Sein Schuss schlug - wie schon beim Eintracht-Führungstreffer in der ersten Halbzeit - rechts unten ins Tor ein (47.). Nur fünf Minuten später fast die Hoffenheimer Führung. Doch der Schuss des von Tuta ziemlich alleine gelassenen Ishak Belfodil ging knapp am Frankfurter Tor vorbei.

Doch nach der starken Hoffenheimer Phase kam dann wieder die Eintracht. Und wie. Nach einem Freistoß von Kostic stiegen gleich vier Frankfurter zum Kopfball hoch. Tuta duckte sich noch weg, damit der besser postierte N'Dicka zum umjubelten 2:1-Führungstreffer einköpfen konnte (62.). Kurze Zeit später folgte die Entscheidung. Nach einem Kamada-Pass über das halbe Feld tanzte abermals Kostic seinen Gegenspieler aus. Die anschließende Flanke vollendete Torjäger Silva per Kopf zum 3:1 (64.).

Der Traum von der Champions League geht weiter

Auch wenn Hoffenheim danach noch Tor-Chancen hatte, die Eintracht ließ beim Spiel in Sinsheim nichts mehr anbrennen. Nach Zuspiel von Kostic vergab Silva sogar noch eine höhere Führung. Für Trainer Hütter war es der sechste Streich gegen die TSG. Unter Hütter hat die Eintracht gegen Hoffenheim alle sechs Bundesliga-Spiele der vergangenen drei Jahren gewinnen können.

Im Kampf um einen Europa-Pokalplatz liegen die Frankfurter damit weiterhin sehr gut im Rennen. Durch den Sieg steht die Eintracht nun wieder auf dem vierten Tabellenplatz und damit auf einem Champions-League-Rang.

Weitere Informationen

TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

Hoffenheim: Baumann - Richards, Vogt,  Posch (83.Dabbur) - Gacinovic (46. Kaderabek), Samassekou (70. Grillitsch),  John, Rudy, Baumgartner (46. Bebou) -  Belfodil, Kramaric                    
Frankfurt: Trapp - Tuta, Hinteregger, N'Dicka - Durm (84. Toure), Sow - Hasebe (73. Rode), Kostic - Kamada (84. Zuber), Younes (73. Jovic) - Silva  (89. Ilsanker)        

Tore:  0:1 Kostic (15.), 1:1 Bebou (47.), 1:2 N'Dicka (62.), 1:3 Silva (64.) 
Gelbe Karten: - / Tuta, Hinteregger, Younes

Schiedsrichter: Koslowski (Berlin)

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Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Bundesliga, 07.02.21, 22.05 Uhr