Eintracht-Trainer Adi Hütter steht vor einer spannenden Rückrunde.
Eintracht-Trainer Adi Hütter steht vor einer spannenden Rückrunde. Bild © Foto Hübner

Die Vorbereitungszeit ist kurz und eine völlig neue Erfahrung für Eintracht-Trainer Adi Hütter. Seine Ziele: Die starke Herbstform wiederfinden und an den richtigen Stellschrauben drehen.

16 Tage liegen für Eintracht Frankfurt zwischen Vorbereitungsbeginn und Rückrundenauftakt am 19. Januar gegen den SC Freiburg (Samstag/15.30 Uhr). Trainer Adi Hütter muss im Trainingslager an der amerikanischen Ostküste in der IMG Academy in Bradenton die richtige Balance finden. Auch für den Österreicher eine spannende Aufgabe.

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Das sagt Adi Hütter über…

… die Zielsetzung: "Es ist wichtig, dass man immer wieder Ziele hat. Das werden wir aber intern besprechen. Für mich ist wichtig, wie wir Fußball spielen und was wir optimieren können, damit wir die nächsten Schritte machen. Wenn wir an unsere starke Serie in der Vorrunde anknüpfen, dann ist vieles möglich. Da müssen wir aber erst hinkommen. Es ist wichtig, dass wir unseren Stil beibehalten und an den richtigen Stellschrauben drehen, um es besser zu machen."

… die Erwartungen an die Rückrunde: "Jedes Spiel steht auf des Messers Schneide. Wir müssen konsequent, konzentriert, entschlossen abschließen und hinten wenige Fehler machen. Die Mannschaft muss wieder dahin kommen, wie sie schon Fußball gespielt hat. Da gibt es nicht viel zu verändern, aber es sind ein paar Kleinigkeiten. Am Ende der Hinrunde waren die Spieler vom Kopf her müde. Das ist aber Vergangenheit, ich schaue nur nach vorne. Wir wollen daran anschließen und wieder zeigen, was uns stark macht. Da habe ich momentan einen guten Eindruck."

… die kurze Vorbereitung: "Es ist auch für mich Neuland, nur zehn Tage Pause zu haben. Ich hatte bei Young Boys oder Salzburg zwar auch Europacupspiele, aber eine längere Wintervorbereitung. 14 Tage ist keine klassische Vorbereitung, sondern nur eine kurze Pause zwischen Hin– und Rückrunde. Da können wir im läuferischen oder physischen Bereich nicht viel verändern, sondern müssen an die Hinrunde anknüpfen. Die Spannung und Motivation ist sehr hoch. Wir wollen in der Rückrunde an unseren starken Herbst anschließen."

… Neuzugang Sebastian Rode: "Sebastian hat große Freude daran, dass er wieder hier spielt. Die Mannschaft hat ihn sehr gut aufgenommen. Dass er ein super Fußballer ist, hat er auch in seiner ersten Zeit bei Eintracht Frankfurt und später auch beim FC Bayern München und Borussia Dortmund gezeigt. Die Gesundheit steht bei ihm im Vordergrund. Aber was ich bei den kleinen Spielformen sehe, da macht er schon einen guten Eindruck. Ich bin nicht überrascht, dass er gut Fußball spielen kann."

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… die Weiterentwicklung einzelner Spieler: "Ich bin keiner, der von der Vergangenheit spricht. Wir müssen nach vorne blicken. Wir spielen in der Europa League gegen Schachtor Donezk und wollen zum Auftakt gegen Freiburg gewinnen. Individuelle Entwicklungen finden nur dann statt, wenn die Mannschaft im Gesamten gut Fußball spielt. Die Spieler müssen hungrig bleiben. Wer den größten Sprung macht, kann ich aber noch nicht sagen."

… den Fitnesszustand von Ante Rebic: "Grundsätzlich ist es bei Ante so, dass er von Wehwehchen verschont bleiben muss, das wirft ihn sonst immer zurück. Bei den Läufen sehe ich, dass er die Herausforderung annimmt. Er braucht diese Fitness für sein Spiel. Ante muss in der Rückrunde für sich selbst das Gefühl haben, dass er zu hundert Prozent fit ist."