Sébastien Haller lässt Eintracht Frankfurt spät jubeln.
Sébastien Haller lässt Eintracht Frankfurt spät jubeln. Bild © Imago

Die Sieges-Serie von Eintracht Frankfurt reißt im Frankenland, trotzdem jubeln die Hessen. Sébastien Haller erzielt beim 1. FC Nürnberg den Ausgleich in letzter Sekunde.

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Joker Sébastien Haller (90.+2) hat Europa-League-Überflieger Eintracht Frankfurtam Sonntag bei Bundesligarückkehrer 1. FC Nürnberg vor der ersten Pleite nach fünf Pflichtspielsiegen in Serie bewahrt. Drei Tage nach dem 2:0 gegen Apollon Limassol bescherte der Franzose den diesmal lange Zeit offensiv wirkungslosen Hessen kurz vor Schluss noch das 1:1 (0:0) und egalisierte somit spät den Führungstreffer durch den ebenfalls eingewechselten Adam Zrelak (78.).

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42.154 Zuschauer erlebten eine Begegnung, die sich lange Zeit auf schwachem Niveau bewegte. Trainer Adi Hütter nahm nach dem 2:0 gegen Apollon Limassol nur zwei Änderungen vor: Kevin Trapp kehrte nach muskulären Beschwerden ins Tor zurück, Luka Jovic begann für Sébastien Haller im Sturm. Sein Gegenüber Michael Köllner war aufgrund der Verletzungsmisere bei Dauerregen in Franken gleich fünfmal zum Umbau seiner Startformation gezwungen.

Die Eintracht tat sich zu Beginn schwer gegen engagiert auftretende Nürnberger. In der Defensive gingen sie energisch zu Werke, in der Offensive versuchten sie durch schnelles Spiel zu Torchancen zu kommen. Einen Nachschuss von Linksverteidiger Tim Leibold nach einer Flanke von Kerk musste Ersatz-Nationalkeeper Trapp zur Ecke klären (16.). Nur eine Minute später spielte Leibold Ishaks Ersatzmann Törles Knöll frei, der jedoch am rechten Pfosten scheiterte.

"Club" etwas stärker als die Eintracht

Die Frankfurter kamen anschließend besser ins Spiel, da der "Club" in den Zweikämpfen nicht mehr so entschlossen wie zuvor agierte. Torwart Christian Mathenia bekam immer mehr Arbeit. So war der ehemalige Darmstädter beim Abfangen einer Flanke zur Stelle (31.), um Jovic den Abschluss nicht zu ermöglichen. Die zwingenderen Torchancen verzeichnete zur Halbzeit aber der Gastgeber aus Nürnberg.

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Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten verlief schleppend. Sowohl bei der Eintracht als auch bei den Nürnbergern schlichen sich bei unangenehmem Wetter immer mehr Fehler ins Spiel, von einem konstruktiven Aufbau beider Teams konnte keine Rede sein. Hütter wollte mit der Hereinnahme von Allan (68.) und Haller (69.) für Mijat Gacinovic und Ante Rebic nochmal für frischen Wind sorgen.

Haller lässt Eintracht spät jubeln

Stattdessen musste Trapp gegen Yuya Kubo (77.) noch den Rückstand verhindern, ehe der für Knöll eingewechselte Adam Zrelak per Kopf nach einer Flanke des lebhaften Virgil Misidjan für den Führungstreffer sorgte. Danny da Costa (81.) verpasste kurz darauf aus kurzer Distanz zuerst noch den möglichen Ausgleich für die Hessen, den er dann für Haller tief in der Nachspielzeit auflegte. Die Frankfurter beenden den Spieltag somit weiterhin auf Rang sieben stehend.

Die Stimmen zum Spiel finden Sie hier.

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1.FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt 1:1 (0:0)

Nürnberg: Mathenia - Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold - Rhein, Behrens - Misidjan, Kubo (88. Erras), Kerk (69. Palacios) - Knöll (76. Zrelak)
                   
Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, N'dicka - Fernandes - da Costa, Kostic - de Guzman (81. Stendera), Gacinovic (68. Allan) - Jovic, Rebic (69. Haller)   

Tore: 1:0 Zrelak (78.), 1:1 Haller (90.+2)                 

Gelbe Karten: Rhein, Zrelak - Trapp, N'dicka, Rebic                                  
Schiedsrichter: Schröder (Hannover)   

Zuschauer: 42.154         

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