Ante Rebic im Duell mit Jonathan Tah
Ante Rebic im Duell mit Jonathan Tah Bild © picture-alliance/dpa

Die Eintracht kann gegen Leverkusen einen ganz großen Schritt Richtung Champions League machen. Dafür muss das Team allerdings das strapaziöse Europa-League-Spiel aus den Knochen und den Köpfen kriegen. Das Wichtigste zur Partie.

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Zwischen den beiden Halbfinal-Spielen gegen Chelsea wird es in der Bundesliga für die Eintracht ebenfalls heiß: Am Sonntag (18 Uhr) spielt das Team bei Bayer Leverkusen um die Champions-League-Teilnahme. Auf die sind allerdings auch die Gastgeber scharf.

Die Ausgangslage

Nach den Ergebnissen vom Samstag ist klar: Die Eintracht kann in Leverkusen einen extrem großen Schritt in Richtung Champions League machen und sich einen Vorsprung von fünf Punkten auf Platz fünf erspielen. Allerdings schielt auch der Gegner noch auf den begehrten vierten Platz und könnte mit einem Sieg die Frankfurter nach Punkten einholen. Spannung ist also garantiert. Wobei Bayer unter Zugzwang steht und die Eintracht mit einem Unentschieden sicherlich auch gut leben könnte.

Das Personal

Bei der Eintracht wird abzuwarten sein, wie gut die Spieler das strapaziöse Europa-League-Halbfinale gegen Chelsea weggesteckt haben und wem Trainer Adi Hütter eine Pause gönnt. Der am Donnerstag gesperrte Ante Rebic dürfte ins Team zurückkehren, während Sébastien Haller weiterhin ausfällt. Gut möglich, dass Makoto Hasebe nach seinem europäischen Ausflug ins Mittelfeld in Leverkusen wieder in die Abwehr rücken wird.

Mögliche Eintracht-Aufstellung in Leverkusen
Mögliche Eintracht-Aufstellung in Leverkusen Bild © hessenschau.de

Bayer-Trainer Peter Bosz muss auf seinen Flügelstürmer Leon Bailey verzichten, der verletzt ausfällt. Auch Karim Bellarabi wird gegen Frankfurt nicht auflaufen können. Hinter dem Einsatz von Sven Bender steht noch ein kleines Fragezeichen. Allerdings hat Bosz vor allem in der Offensive noch immer viel starkes Personal zu bieten, allen voran die deutschen Nationalspieler Kai Havertz und Julian Brandt.

So könnte Leverkusen spielen: Hradecky - Tah, Bender, Wendell - Arranguiz, Baumgartlinger - Weiser, Havertz, Brandt, Volland - Alario

Das sagen die Trainer

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Adi Hütter (Eintracht Frankfurt): Es ist eines der wichtigsten Spiele dieser Saison. Wir treffen auf einen unmittelbaren Konkurrenten und wollen unbedingt gewinnen. Wer gegen Chelsea so mithalten kann, kann auch gegen Bayer eine gute Figur machen.

Peter Bosz (Bayer Leverkusen): Auch wenn wir das Spiel gewinnen, haben wir noch nichts erreicht. Das Endspiel wird normalerweise das letzte Spiel gegen Hertha sein. Es ist ein wichtiges Spiel, das ist klar. Aber noch kein Endspiel.

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Bei der Eintracht dürfte ein Spieler besonders heiß sein: Ante Rebic, der gegen Chelsea gesperrt zuschauen musste. Der Kroate brennt nach der Zwangspause auf seinen Einsatz und ist der pressende Dauerläufer, den die Eintracht in der jetzigen Phase gut gebrauchen kann.

Beim Gegner gibt es das Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Torhüter Lukas Hradecky, der in der vergangenen Saison mit der Eintracht noch den Pokal holte, will seinen alten Kollegen den Champions-League-Platz noch vor der Nase wegschnappen.

Die Statistik des Spiels

The trend is your friend - wenn dieses Sprichwort zutrifft, hat die Eintracht ein Problem. Denn während die Frankfurter aus den letzten drei Ligaspielen keinen Sieg geholt haben (zwei Punkte), läuft es beim Gegner in die andere Richtung: Das Team von Trainer Bosz besiegte zuletzt Stuttgart, Nürnberg und Augsburg und holte die volle Ausbeute von neun Punkten.