Ultras von Eintracht Frankfurt in Leverkusen

Die organisierte Fanszene von Eintracht Frankfurt kehrt nach knapp zwei Jahren erstmals in die Fankurve von Eintracht Frankfurt zurück. Die Lockerungen der Corona-Regeln bei Europa-League-Gegner Betis Sevilla machen's möglich.

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So gefährlich ist Eintracht-Gegner Betis Sevilla

Heiko Westermann im Betis-Trikot, dahinter Eintracht-Fans.
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Es ist lange her, dass Eintracht Frankfurt durch organisierten Support von den Rängen unterstützt wurde. Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 7. März 2020, traten die Hessen bis dato letztmals vor ausverkauftem Haus und vollbesetzten Fankurven bei Bayer Leverkusen (0:4) an. Es folgten der Beginn der Corona-Pandemie, ein Europa-League-Heimspiel vor leeren Rängen gegen den FC Basel (0:3), eine lange Zwangspause und bis heute Spiele vor mal mehr, mal weniger oder gar keinen Fans. Doch damit ist jetzt vorerst Schluss.

Keine Corona-Beschränkungen in Sevilla

Denn pünktlich zum Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League bei Betis Sevilla am kommenden Mittwoch feiern die Ultras ihr Comeback im Stadion. Wie der hr-sport von verschiedenen Seiten erfahren hat, wird der harte Kern nach exakt 732 Tagen in der (zumindest teilweise) selbstgewählten Fußball-Quarantäne wieder eine Partie der Eintracht besuchen und auf der Tribüne für Stimmung sorgen. Ein Schritt zurück in die Normalität.

Der Grund für die Ultras-Rückkehr auf spanischem Boden ist die Aufhebung der Corona-Beschränkungen. Was Spaniens Gesundheitsministerin Carolina Darias schon vor rund zwei Wochen angekündigt hatte, wird ab dem 4. März auch in die Realität umgesetzt. Der Impf- oder Genesenen-Status spielt bei der Zutrittsberechtigung zum altehrwürdigen Benito Villamarin keine Rolle, auch einen negativen Test müssen die Zuschauer und Zuschauerinnen nicht mehr vorzeigen. Lediglich ein Mund-Nasen-Schutz ist weiter auch am Platz Pflicht. Kurzum: In Sevilla gilt 0G.

3.000 Gäste-Tickets

Die Eintracht, die sich bereits im Dezember als einer der acht Gruppensieger direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hatte und seitdem auf den Gegner wartete, kann sich dementsprechend auf einen lautstarken Empfang freuen. Wie viele Frankfurter Fans letztlich insgesamt vor Ort sein werden, ist zwar schwer einzuschätzen. Die womöglich letzte Europa-Reise für längere Zeit – dazu noch garniert mit sommerlichem Wetter und lockereren Corona-Regeln – dürfte aber einige Anhänger anlocken.

Offiziell stehen den Hessen genau 3.000 Gäste-Tickets zur Verfügung. Weitere Eintrittskarten sollten bei einem Fassungsvermögen von knapp 60.000 und einem Zuschauer-Durchschnitt von rund 40.000 aber wohl kein Problem sein.

Zukunft in Frankfurt weiter offen

Spannend ist hingegen weiter, wie es mit den Fans nach dem Rückflug aus Andalusien weitergeht. In Deutschland sollen ab dem als Freedom Day deklarierten 20. März alle Corona-Regeln weitgehend wegfallen. Was genau das für die Stadien der Bundesliga und damit die Präsenz der organisierten Fans bedeutet, ist aktuell jedoch noch nicht geklärt.

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