Fans von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt ist wegen Fanausschreitungen in der Europa League mit einem Zuschauer-Ausschluss in den Partien bei Standard Lüttich und dem FC Arsenal bestraft worden.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Uefa bestraft Eintracht Frankfurt

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Wie die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union Uefa am Donnerstag mitteilte, wurde die Eintracht wegen der Ausschreitungen der Fans und des Werfens von Gegenständen im Spiel am 3. Oktober bei Vitoria Guimarães (1:0) in Portugal verurteilt. Dabei hatten sich Fans beider Mannschaften kurz vor dem Anpfiff gegenseitig mit Sitzschalen beworfen.

Bereits am 10. Januar war Frankfurt wegen wiederholter Randale seiner Anhänger zu einem Zuschauer-Ausschluss auf Bewährung und einer Geldbuße von 80.000 Euro verurteilt worden. Die Dauer der Bewährung war auf zwei Jahre festgelegt worden. Schon damals war angedroht worden, dass bei erneuten Vorfällen die Eintracht-Fans nicht zum nächsten Auswärtsspiel fahren dürfen. Am Donnerstag wurde die Eintracht vom europäischen Dachverband zudem angewiesen, sich innerhalb von 30 Tagen mit Vitória in Verbindung zu setzen, um den von ihren Anhängern verursachten Schaden im Stadion zu ersetzen.

"Werden Berufung prüfen"

"Das ist zweifellos eine harte Entscheidung der Uefa. Natürlich werden wir, sobald uns die Entscheidungsgründe vorliegen, zumindest mit Blick auf das Spiel in London auch die Erfolgsaussichten einer Berufung prüfen", so Vorstandsmitglied Axel Hellmann in einer ersten Reaktion auf den doppelten Zuschauerausschluss. "Wir werden uns aber vor allem intensiv mit der Frage zu beschäftigen haben, wie wir unser aller Ziel, gemeinsam sportliche Festtage in europäischen Clubwettbewerben feiern zu dürfen, zukünftigwirksamer vor dem Fehlverhalten Weniger schützen können."