Eintracht Frankfurt wird das Heimspiel gegen Werder Bremen vor leeren Rängen austragen müssen. Das beschloss die Stadt Frankfurt als eine von vielen neuen Corona-Maßnahmen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht gegen Bremen ohne Zuschauer

Die Frankfurter Eintracht muss gegen Bremen ohne Zuschauer spielen.
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Die Corona-Pandemie hat Frankfurt weiter fest im Griff, mit den steigenden Infektionszahlen kommt es nun auch zu neuen Beschränkungen. Und die betreffen auch Eintracht Frankfurt. Wie der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt am Mittwoch bekanntgab, gibt es eine ganze Anzahl an neuen bzw. erweiterten Maßnahmen. Darunter auch, dass Profisport bis zum 31. Oktober ohne Fans stattfinden muss.

Für die Eintracht bedeutet das im nächsten Heimspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 31. Oktober um 15.30) ein Geisterspiel. Das letzte Heimspiel der Hessen gegen die TSG Hoffenheim hatten noch 8.000 Zuschauer live im Stadion verfolgen dürfen. Angesichts einer 7-Tage-Inzidenz von aktuell 70,9 in Frankfurt ist es damit erst einmal vorbei. Gleiches gilt auch für den FSV Frankfurt, wie die Stadt auf Nachfrage bestätigte. Wie auch das Fanverbot gelten sämtliche Maßnahmen vorerst bis zum 31. Oktober.

"Das Virus ist zurück"

"Das Maßnahmenpaket wird nicht allen gefallen", wird Oberbürgermeister Peter Feldmann im Handout des Verwaltungsstabs zitiert. "Aber wir dürfen uns die Zahlen nicht schönreden. Das Virus ist zurück, mit voller Wucht." Gesundheits- und Personaldezernent Stefan Majer sagte: "Für Spielchen ist jetzt keine Zeit mehr. Wir müssen jetzt bei den Infektionszahlen die Trendwende schaffen. Sonst ist ein Lockdown nicht mehr zu verhindern. Die gute Nachricht: Noch haben wir es in der Hand."

Sendung: hr-iNFO, Nachrichten, 15.10.20, 14 Uhr