Kevin Trapp bei seiner Vorstellung

Kevin Trapp ist wieder bei der Frankfurter Eintracht. Der Torwart kommt von Paris St. Germain zurück zu den Hessen und unterschrieb einen Fünfjahresvertrag. Trapp soll eine tragende Rolle übernehmen - auf und abseits des Platzes.

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Trapp während der Pressekonferenz
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Nachtigall, ick hör dir trap(p)sen: Nach langem Tauziehen ist die Rückkehr von Kevin Trapp zur Frankfurter Eintracht in trockenen Tüchern. Der Torwart unterschrieb am Mittwoch nach erfolgreich absolviertem Medizincheck einen Fünfjahresvertrag bis 2024. "Jetzt komme ich voll und ganz nach Hause und möchte mit der Eintracht noch viel erreichen", erklärte Trapp in einem ersten Statement. "Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein."

Er ist nach Martin Hinteregger und Sebastian Rode der dritte letztjährige Leihspieler, den die Frankfurter nun fest verpflichten konnten.

Der dritte Anlauf

Wann der 29-Jährige sein Comeback im Eintracht-Trikot feiern wird, ist noch offen. Im Europa-League-Qualifikationsspiel am Donnerstag (20.30 Uhr) beim FC Vaduz fehlt der 29-Jährige noch. Schon beim DFB-Pokal-Auftakt am Sonntag (15.30 Uhr) bei Drittliga-Aufsteiger Waldhof Mannheim könnte der alte, neue Tormann aber wieder zwischen den Pfosten stehen. "Ich bin fit", warb Trapp in eigener Sache. Ersatzmann Frederik Rönnow dürfte sich damit endgültig auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen.

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Schon zum dritten Mal heuert Trapp nach 2012 und 2018 bei den Hessen an. Und diesmal kommt er, um zu bleiben. Neun bis zehn Millionen Euro zahlt die Eintracht dem Vernehmen nach für die Dienste des Schlussmanns an Paris St. Germain. Genauso viel überwiesen die Franzosen vor nunmehr vier Jahren an die Hessen. Aus der Stadt der Liebe verschlägt es Trapp zurück zu seiner fußballerischen Herzenssache, für die er bereits in der vergangenen Saison wieder auf Leihbasis spielte.

"Das war ein tolles Jahr, das bei meiner Entscheidung sicher eine große Rolle gespielt hat", so Trapp. "Jetzt will ich helfen, dass wir die nächsten Jahre genauso weitermachen."

Glamour, Neymar und Bikini

Zwar gelang Trapp in Paris nach einem verheißungsvollen Premierenjahr nicht der große internationale Durchbruch. An seiner Klasse büßte der frühere Eintracht-Kapitän aber nichts ein. Im Gegenteil: Der gebürtige Saarländer, der sein Handwerk in der renommierten Kaiserslauterer Torwart-Schmiede von Gerry Ehrmann erlernte, agierte zuletzt auf höchstem Niveau. Der Vorstoß der Eintracht ins Halbfinale der Europa League war in der Vorsaison eng mit seinem Namen verbunden.

Kevin Trapp und Izabel Goulart

Dazu sorgt der Keeper nach seinen Pariser Lehrjahren auch abseits des Platzes für reichlich Aufsehen. Als einziger Frankfurter Profi steht Trapp für Glamour und die große, weite Fußball-Welt. Er ziert Titelblätter von Trend-Magazinen, feiert Geburtstag mit Neymar und verbringt seinen Urlaub mit Manuel Neuer. Immer an seiner Seite: seine Verlobte Izabel Goulart, weltweit begehrtes Topmodel für Unterwäsche - Leitspruch: "Das Leben ist besser im Bikini."

Unterkante der Gehalts-Latte

Trapp ist in Sachen Lifestyle dort angekommen, wo er in den kommenden Jahren mit der Eintracht auch auf dem Rasen hin will: in der Champions League. "Wir sind immer für eine Überraschung gut."

Mit einem geschätzten Jahressalär von 4,5 Millionen Euro streckt sich die Eintracht für den Torwart bis an die Unterkante der Gehalts-Latte. Im Gegenzug soll er als überdurchschnittlicher Rückhalt und Gesicht des Vereins in den kommenden fünf Jahren herhalten. Mit einem abermaligen Abschied ist vorerst nicht mehr zu rechnen. Trapp ist in seiner persönlichen Stadt der Liebe angekommen. Und ein bisschen mehr Bikini kann der Eintracht nur guttun. "Vielleicht", so Trapp, "können wir ja jetzt für ein bisschen mehr Glamour in Frankfurt sorgen."