Kevin Trapp
Künftig wieder im Eintracht-Dress unterwegs: Kevin Trapp Bild © Imago Images

Eintracht Frankfurt ist kurz vor dem Ende der Wechselperiode ein Transfercoup gelungen: Nationaltorhüter Kevin Trapp kehrt von Paris St. Germain zu den Hessen zurück. Zuvor hatte es eine Video-Panne gegeben.

Kevin Trapp steht wieder in Diensten von Eintracht Frankfurt. Der DFB-Pokalsieger bestätigte am Freitagvormittag die Rückkehr des Torhüters von Paris St. Germain sowie ein einjähriges Leihgeschäft. Trapp erhält bei der Eintracht die Rückennummer 31 und könnte bereits am Samstag im Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) eingesetzt werden.

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"Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bei der Eintracht", sagte Trapp, der bereits von 2012 bis 2015 für Frankfurt gespielt hatte. "Als ich in Paris war, habe ich mich immer sehr gerne an die tolle Zeit zurückerinnert. Der Kontakt ist nie abgerissen, und ich habe mich sehr für die Eintracht gefreut, als sie den DFB-Pokal geholt hat. Für mich war es wichtig, in ein Umfeld zu kommen, in dem ich mich wohlfühle und wo ich spielen kann."

YouTube-Video verrät Transfer vorab

Schon am Morgen wurde der Wechsel versehentlich verraten, als auf dem YouTube-Kanal des Clubs ein Video auftauchte ("Kevin Trapp ist zurück"), das allerdings kurz danach wieder gelöscht wurde. Ein Eintracht-Sprecher sagte später, dass es sich dabei um einen Hacker-Angriff gehandelt habe: "Wir haben die Videobilder vorbereitet und dann kam jemand von außen und hat das veröffentlicht. So kam es zu diesem kleinen Frühstart."

Videobeitrag

Video

zum Video YouTube-Kanal von Eintracht Frankfurt verkündet Trapp-Rückkehr

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In Paris war Trapp hinter Gianluigi Buffon und Alphonse Areola nur die Nummer drei. Zuletzt war der 28-Jährige auch mit OGC Nizza in Verbindung gebracht worden. Bei der WM in Russland in diesem Sommer zählte Trapp zum Kader von Bundestrainer Joachim Löw.

Frankfurt hatte seinen finnischen Stammkeeper Lukas Hradecky nach der vergangenen Saison an den Ligarivalen Bayer Leverkusen verloren und daher den dänischen Nationalkeeper Frederik Rönnow von Bröndby IF verpflichtet. Zudem holte die Eintracht in diesem Sommer schon Felix Wiedwald zurück, der von 2013 bis 2015 in Frankfurt gespielt hatte. Im Profikader der Frankfurter befinden sich mit Trapp, Rönnow, Wiedwald, Jan Zimmermann nud Tobias Stirl nun insgesamt fünf Torhüter.

Rönnows Knieprobleme zwingen Eintracht "zum Nachdenken"

"Die aktuellen Knieprobleme von Frederik Rönnow haben uns zum Nachdenken veranlasst", sagte Eintrachts Sportdirektor Bruno Hübner. "Leider hatte er sich in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen, die noch nicht ganz verheilt ist und ihm immer wieder zu schaffen macht. Wir glauben an seine Qualitäten und sind davon überzeugt, dass er in die Rolle als Nummer Eins hineinwachsen wird. Nun aber bot sich uns die Chance, einen Torhüter zu verpflichten, der nicht nur sofort spielbereit, sondern auch eine absolute Identifikationsfigur ist." Nach den Worten des Managers sei Trapps Entscheidung ein Zeichen für "die Wertigkeit unseres Clubs, dass sich ein aktueller Nationalspieler gegen andere Topclubs entscheidet und zu uns kommt."

Der Transferticker zum Nachlesen:

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