Alex Meier feiert mit Okocha.

Nach dem Abschiedsspiel von Alex Meier drückte der "Fußballgott" selbst seine Emotionen in Worte aus. Auch Uwe Bein, David Abraham, Jay-Jay Okocha und Tony Yeboah sprachen über Meier, die Eintracht und die Champions League. Sie alle glauben an das Weiterkommen.

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Abschied von Alex Meier: "Er ist ein Fan des Fußballs"

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Alex Meier: Ich bin total stolz, ihr habt alle gesehen, was heute abend hier los war. Die Tribünen waren voll. Es ist etwas Besonderes, das ich das erleben durfte - ein unvergessliches Erlebnis. Ich bin dem Verein sehr dankbar. Wer hat schon solche Momente?! Ich liebe diese Stadt, ich werde lange hier in diesem Verein arbeiten.

Keiner kann bei der Eintracht erwarten, dass es endlich mit der Champions League losgeht. Die Jungs haben es sich verdient und ich bin davon überzeugt, dass sie die Gruppenphase überstehen. Zu Hause sind wir eine Macht.

Jay-Jay Okocha: Es fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen. Die Leute hier zeigen mir immer ihre Zuneigung, das genieße ich und werde immer wieder Frankfurt besuchen.

Die Entwicklung der aktuellen Mannschaft ist beeindruckend. Ich bin eben auch ein großer Eintracht-Fan und mir macht es Spaß, die Spiele anzuschauen. Ich hoffe, dass sie in der Champions League weit kommen, weil das der Klub und die Anhänger einfach verdienen.

Uwe Bein: Das war ein würdiger Abschied für den Alex und für uns Oldies ein Riesen-Erlebnis. Er hat sich dieses Abschiedsspiel verdient. Was er für die Eintracht geleistet hat, ist hervorragend.

Es ist unbeschreiblich, dass wir nun in der Champions League spielen. Davon hat keiner zu träumen gewagt. Eine Prognose ist schwierig. Wenn wir die Euphorie mitnehmen, kann wieder eine Überraschung möglich sein, um die Vorrunde zu überstehen. Mein Traum wäre ein Viertelfinale gegen Liverpool.

David Abraham: Alex ist ein sehr ruhiger, toller Mensch. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis zueinander, obwohl wir vom Typus her so unterschiedlich veranlagt sind: Ich war temperamentvoll und Alex ruhig, trotzdem kamen wir super miteinander aus. Es war eine Ehre, mit ihm zusammen zu spielen.

In der Champions League muss die Eintracht Schritt für Schritt vorgehen, es ist eine schwere Gruppe, aber alle Teams befinden sich auf einem Niveau. Wir haben nicht so viel Zeit, aber ich habe Vertrauen in diese Mannschaft, dass sie die Gruppenphase übersteht.

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Jay-Jay, Uwe, Hinti und Charly - die schönsten Bilder vom Alex-Meier-Abschied

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Tony Yeboah: Ich bin froh, hier zu sein. Das ist meine zweite Heimat. Alle scheinen mich zu lieben. Die Leute sind fantastisch. Es gibt viele Spieler, die einiges erreicht haben, aber nicht die Herzen der Fans. Hier in Frankfurt wurde ich von meinem ersten Ballkontakt an unterstützt.

Die Atmosphäre war einfach unglaublich. 32.000 Zuschauer bei einem Abschiedsspiel - diese Leidenschaft ist nicht normal. Der Junge hat das verdient. Ich mag Alex, er ist ruhig und freundlich, hat unglaublich viele Tore geschossen.

In der Champions League darfst du die Eintracht nicht unterschätzen. Gerade durch den Support können sie alles erreichen.