Fabián setzt zum Fallrückzieher an.
Marco Fabián und David Abraham punkten mit der Eintracht gegen Hoffenheim. Bild © Rhode/Storch

Eintracht Frankfurt hat den direkten Konkurrenten 1899 Hoffenheim im engen Rennen um die Europapokal-Plätze auf Distanz gehalten. Beide Mannschaften trennten sich am Sonntagabend mit einem Remis.

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Die Partie endete 1:1 (0:0). Luka Jovic brachte die Eintracht in der 49. Spielminute in Führung. Sechs Minuten nach seinem achten Saisontor musste der Serbe verletzt ausgewechselt werden, wiederum nur eine Minute später traf Serge Gnabry zum Ausgleich (56.).

Zumindest bis zum Duell der beiden nächsten Rivalen aus Leipzig und Leverkusen am Montagabend ist die Mannschaft von Niko Kovac durch dieses Ergebnis wieder auf einen Champions-League-Platz vorgerückt. Der Hoffenheimer Vormarsch wurde dagegen nach zehn Punkten und 14 Toren in den vergangenen vier Spielen zumindest wieder etwas gebremst.

Auf Fehler und Konter lauern

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Die Gäste waren zunächst einmal auf eine sichere Defensive aus und stellten sich meist hinten rein. Auf Fehler des Gegners und auf Konter lauern: Das war die Strategie. Und mit zunehmender Spieldauer klappte das auch immer besser, denn die anfangs nur passiven Kraichgauer hatten bei einem Konter über Gnabry (34.) und einem Pfostenschuss von Andrej Kramaric (37.) die besten Möglichkeiten der ersten Halbzeit.

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Frankfurt antwortete prompt mit einer dicken Chance nach einem Eckball von Jonathan de Guzmán (42.), als Marco Russ zunächst per Direktabnahme an Torwart Oliver Baumann scheiterte und Jovic den Nachschuss aus kurzer Distanz über das Tor jagte. Ansonsten hatte die große Überraschungsmannschaft dieser Saison zwar deutlich mehr Spielanteile und die besseren Zweikampfwerte, aber kaum gefährliche Aktionen in der Offensive zu verzeichnen.

Erster Startelf-Einsatz für Fabián

Nur Marco Fabián versuchte es einmal mit einem Fallrückzieher (26.) und einmal mit einem Distanzschuss aus rund 25 Metern (35.). Der kleine Techniker spielte zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an und ist nach seiner eigenen langen Verletzungspause aktuell ein Profiteur der Frankfurter Personalprobleme. Fabián darf den Kroaten Rebic im Angriff vertreten und so doch noch auf seine WM-Teilnahme mit dem deutschen Gruppengegner Mexiko hoffen.

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Die zweite Halbzeit begann so turbulent, wie die erste endete: Mark Uth vergab eine dicke Chance für die TSG (48.), Frankfurt ging in Führung, Hoffenheim glich aus.

Haller trifft die Latte

Doch wieder einmal zeigten sich die großen Widerstandskräfte der Eintracht in dieser Saison. Denn das Tor von Gnabry und die Verletzung von Jovic hatten nicht etwa eine lähmende Wirkung auf dieses Team, sondern genau das Gegenteil war der Fall: Nach etwa einer Stunde drückte nur noch Frankfurt auf den Sieg. Der für Jovic eingewechselte Sébastien Haller hatte mit einem Kopfball an die Latte die beste Chance dazu (69.).

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Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 1:1 (0:0)

Frankfurt: Hradecky - Abraham, Hasebe, Russ (67. Falette) - da Costa, de Guzman, Willems - Wolf, Fabian - Boateng (61. Gacinovic), Jovic (55. Haller)
  
Hoffenheim: Baumann - Akpoguma - Nordveit, Hübner - Kaderabek, Grillitsch, Rupp (53. Demirbay), Schulz - Kramaric (57. Amiri), Gnabry (83. Szalai) - Uth  

Tore: 1:0 Jovic (49.), 1:1 Gnabry (56.)
Gelbe Karten: Hübner, Uth

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 50.500

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