Kevin Trapp Eintracht Frankfurt Arminia Bielefeld

Drei Spiele, kein Sieg: Der Fehlstart von Eintracht Frankfurt in die Bundesliga-Rückrunde ist perfekt. Gegen Bielefeld setzte es für die Hessen eine bittere und unnötige Niederlage.

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Highlights: Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld

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Eintracht Frankfurt wartet weiter auf den ersten Pflichtspiel-Sieg im Jahr 2022. Die Hessen verloren am Freitagabend gegen das Kellerkind Arminia Bielefeld mit 0:2 (0:2). Der Fehlstart in die Rückrunde mit nur einem Punkt aus drei Partien ist damit perfekt. Die Tore für die Ostwestfalen erzielten Patrick Wimmer (5. Minute) und Alessandro Schöpf (28.).

Für die Eintracht, die wieder auf die Stützen Filip Kostic, Martin Hinteregger und Kevin Trapp bauen konnte, begann die Partie mit einem frühen Schock. Ab der fünften Minuten liefen die Frankfurter einem Rückstand her. Der Grund dafür: Beim Bielefelder Angriff, den Wimmer mit einem überlegten Linksschuss zum 1:0 abschloss, fehlte der hessischen Defensiv-Abteilung gänzlich der Kontakt zum Gegner. Schon ab diesem Zeitpunkt war klar: Das könnte ein schwieriger Abend werden.

Schöpf per Brust zum 2:0

Die Eintracht straffte sich danach kurz und versuchte im Anschluss, aus der eigenen Feldüberlegenheit Chancen zu kreieren. Die beste hatte Jesper Lindström, der nach einem phänomenalen Pass von Djibril Sow frei vor dem Bielefelder Tor auftauchte, wie schon in den vergangenen Partien aber auch diese Chance leichtfertig vergab (16.). Wie man Möglichkeiten nutzt, zeigten die Gäste der Eintracht in der 28. Minute - auf völlig skurrile Art und Weise.

Torschütze Wimmer durfte sich in den Strafraum kombinieren, flankte dann per Rabona-Trick (!) den Ball in die Mitte, wo Alessandro Schöpf den Ball per Brust (!) ins Eintracht-Tor bugsierte - 0:2. Aus hessischer Sicht muss aber auch erwähnt werden: Auch hier war die Frankfurter Defensive viel zu zaghaft, Körperkontakt wurde erneut vermieden.

Kostic trifft das Außennetz

Richtig viel fiel den Hessen im Anschluss nicht ein. Die Arminia machte die Räume eng, ein Rezept dafür fanden die Frankfurter nicht wirklich. Die beste Chance vor dem Seitenwechsel hatte noch Rafael Borré, bei seinem Abschluss war Stefan Ortega aber zur Stelle (34.). So ging es mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.

Die Eintracht, das konnte ihr niemand absprechen, versuchte es auch im zweiten Abschnitt. Die Hessen, nun mit Makoto Hasebe statt Hinteregger unterwegs, machten Druck, schnürten die Gäste in deren Hälfte ein - alleine, es fehlte weiter die zündende Idee. Die erste gute Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatte Kostic, sein Schuss ging aber ans Außennetz (65.).

Borré vergibt beste Eintracht-Chance im zweiten Abschnitt

Auf der anderen Seite hatten die Frankfurter sogar Glück, dass Wimmer nicht das dritte Tor der Ostwestfalen erzielte. Nach einem schönen Solo vergab der Bielefelder frei vor Trapp (72.). Da die Hessen auch im Anschluss zwar das Arminia-Tor berannten, dabei aber eher uninspiriert agierten und Borré in der Nachspielzeit noch die beste Möglichkeit vergab, blieb es bei der bitteren und völlig unnötigen Heim-Niederlage.

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Eintracht Frankfurt: Pressekonferenz nach dem Bielefeld-Spiel

Oliver Glasner
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Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld 0:2 (0:2)

Frankfurt: Trapp, Tuta, Hinteregger,  (46., Hasebe ) , N'Dicka, Sow, Rode (61., Paciencia ), Chandler (74., Ache), Lindström, Kamada (87., Hrustic), Kostic, Borre

Bielefeld: Ortega Moreno,  Brunner, Pieper, Nilsson, Andrade, Vasiliadis (61., Kunze), Schöpf, Wimmer (72., Castro), Okugawa (83., Hack), Krüger (83., Laursen), Serra (61., Klos)

Tore:  0:1 Wimmer (5.), 0:2 Schöpf (28.)  
Gelbe Karten: Hasebe, Rode, Kostic, Paciencia / Nilsson, Andrade

Schiedsrichter: Tobias Reichel        
Zuschauer: 1.000                    

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