Foto Hübner Rode

Wegen der Corona-Pandemie sind die Spieler von Eintracht Frankfurt mit individuellen Trainingsplänen ausgestattet worden. Mittelfeldspieler Sebastian Rode berichtet aus seinem Alltag.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: Kann auch mal paar Tage ohne Teamkollegen auskommen

Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt
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Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Eintracht-Spieler Sebastian Rode stellte sich am Mittwoch per Telefon-Schalte den Fragen der Journalisten und sprach dabei unter anderem über sein individuelles Training, mögliche Geisterspiele und sein Vertrauen in die Politiker.

Sebastian Rode über ...

... seinen aktuellen Tagesablauf.

"Jeder Spieler hat einen Trainingsplan bekommen. Heute mussten wir 40 Minuten Laufen und Stabilitätsübungen machen. Gelaufen bin ich am Main, die Übungen habe ich daheim gemacht. Den Rest des Tages gehe ich viel spazieren und koche viel. Zwischen den Spielern gibt es schon noch Kontakt, unter anderem in einer WhatsApp-Gruppe. Aber man kommt auch mal eine Woche ohne die Teamkollegen aus."

... die Absage des 26. Spieltags.

"Wir hatten am Freitagvormittag am Stadion eine Besprechung und ich war auf das Spiel am Sonntag eingestellt, weil die DFL es ja auch noch durchziehen wollte. Ich habe einen Mittagsschlag gemacht und als ich aufgewacht bin, sagte meine Frau, dass das Wochenende nun auch frei sei. Das war in Salzburg schon so, auch da habe ich mittags geschlafen und als ich aufgewacht bin, hieß es: Das Spiel fällt aus. Vielleicht sollte ich nicht so oft Mittagsschlaf halten."

... mögliche Geisterspiele, um die Saison zu Ende zu bringen.

"Um alles aufrecht zu erhalten, muss man auch in den sauren Apfel beißen und ohne Zuschauer spielen, wenn es sein muss. Ich hoffe, dass wir wieder zum normalen Alltag zurückkommen."

... seinen persönlichen Umgang mit der Nachrichtenlage.

"Ich verfolge es sehr aufmerksam und bin da relativ entspannt. Unsere Politiker machen das teilweise gut, wenn sie versuchen, die Panik runterzuschrauben. Wenn sich jeder daran hält, wird das sehr gut ablaufen und wir werden es zusammen schaffen in Deutschland. Ich ertappe mich aber manchmal selbst dabei, mir nur noch über Corona Gedanken zu machen."

... zu seiner kritisierten Aussagen "Es geht weiter, so ein Virus ist nicht das Ende" nach dem Spiel gegen Basel.

"Ich stehe zu der Meinung und halte es trotzdem nicht für gut, komplett alles lahmzulegen. Man muss natürlich aufpassen, zu wem man soziale Kontakte hat, gerade die Älteren können von dem Virus sehr betroffen sein. Aber wenn sich jeder an die Hygienemaßnahmen hält, kann man viel erreichen."

... über seine persönliche Saison 2019/2020.

"Nach meine Knorpelschaden im Sommer bin ich bisher sehr gut durch die Saison gekommen. Natürlich gab es die Delle im Dezember, aber da sind wir gut rausgekommen. Ich bin soweit zufrieden."