Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt
Kevin Trapp und die Eintracht haben noch lange nicht genug. Bild © Imago

Nach elf Spielen ohne Niederlage muss die Erfolgsserie der Frankfurter Eintracht irgendwann mal reißen. Spieler und Trainer sind sich aber einig: Gegen Wolfsburg soll das noch nicht passieren. Die Personallage entspannt sich.

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Joscha Bartlitz

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Wenige Minuten nach dem nächsten europäischen Festtag gegen Marseille war die Frankfurter Europa-League-Party auch schon wieder vorbei. Ehrenrunde im Stadion, ein bisschen Hüpfen in der Kurve, dann schnell rein in die wärmenden Katakomben. Regeneration statt Eskalation, hieß das Motto der Eintracht am Donnerstagabend. "Wir haben leider keine Zeit, das zu genießen. Wir haben schon am Sonntag das nächste Spiel", erinnerte Simon Falette an die kommende Aufgabe: den VfL Wolfsburg.

Negative Geddanken gibt es nicht

Der Tabellen-Neunte der Bundesliga ist zum Abschluss des Wochenendes zu Gast in der Frankfurter Arena und in der aktuellen Phase wohl einer der undankbarsten Gegner. Nach den zahlreichen englischen Wochen mit internationalen Highlights und spektakulären Kantersiegen erscheint die Mannschaft aus der Autostadt eher als graue Maus denn als gefährlicher Wolf. Ein nicht ausverkauftes Stadion und mieses Wetter runden die typischen Zutaten für einen Ausrutscher ab. "Das wird sicher kein einfaches Spiel", warnte auch Trainer Adi Hütter.

Richtige Sorgen, dass nach zehn Siegen und einem Remis aus den vergangenen elf Partien wieder einmal eine Niederlage ins Frankfurter Ergebnis-Portfolio rücken könnte, hat aber so richtig niemand. "Wir sind hungrig und wollen weiterhin unter den Top-Mannschaften bleiben", gab Hütter vor. Mit weiteren drei Punkten könnte die Eintracht Champions-League-Platz drei sichern, im besten Fall wäre sogar ein Sprung auf den zweiten Tabellenplatz drin. "Es ist eine Riesen-Chance, uns oben festzubeißen", wählte deshalb auch Torhüter Kevin Trapp den optimistischen Ansatz.

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Stammkräfte drängen zurück ins Team

Gelegen kommt den Hessen da, dass sich die Personallage etwas entspannt hat. Jonathan De Guzman hat seine Magen-Probleme überstanden und ist genauso wieder einsatzfähig wie der lange verletzte Innenverteidiger Carlos Salcedo. Im Vergleich zum 4:0 gegen Marseille drängen zudem die zuletzt geschonten Stammkräfte Evan N’Dicka (für Simon Falette), Filip Kostic (für Taleb Tawatha) und Ante Rebic (für Mijat Gacinovic) zurück in die Startelf. Rotation rückwärts. Lediglich Kapitän David Abraham ist nach wie vor keine Option.

Trotz der hohen physischen und mentalen Belastung sollte der Kräfteverschleiß also kein Thema sein. Die Eintracht will vielmehr den Schwung mitnehmen und einfach da weitermachen, wo sie gegen Marseille, Augsburg oder Schalke aufgehört hat. "Die Jungs harmonieren gut und haben eine tolle Serie. Wir haben uns damit Respekt bei den Gegnern erarbeitet", so Hütter. "Ich habe nicht das Gefühl, dass wir einbrechen könnten." Für den VfL Wolfsburg könnte das fast wie eine Drohung klingen.

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