Jovic, Haller und Rebic jubeln
Luka Jovic, Sébastien Haller und Ante Rebic (v. re.) sorgen für einen ungefährdeten Eintracht-Sieg in Stuttgart. Bild © Imago

Die Frankfurter Eintracht denkt nach wie vor nicht ans Verlieren. Beim VfB Stuttgart fuhren die Hessen am Freitagabend den nächsten Bundesliga-Sieg ein.

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Die Eintracht und das magische Dreieck

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Sébastien Haller (11.) mit seinem siebten Saisontor, Ante Rebic (32.) sowie der eingewechselte Nicolai Müller (89.) schossen die vor allem spielerisch überlegene Eintracht zu einem 3:0 (2:0)-Auswärtssieg und zumindest vorübergehend auf Tabellenrang drei. Bei konsequenterer Chancenverwertung des Frankfurter Dreizacks um Luka Jovic und die Torschützen hätten die Gäste durchaus höher gewinnen können.

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Der Frankfurter Auswärtssieg in Stuttgart ist auch Thema in den heimspiel!-Sendungen des hr-fernsehens: Samstag ab 17.15 Uhr, Sonntag ab 22.05 Uhr und Montag ab 23.15 Uhr. Am Montag ist zudem Ex-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen Studiogast.

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Während die Mannschaft von Trainer Adi Hütter den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga hält und mindestens für eine Nacht auf einem Champions-League-Platz steht, bleiben die Schwaben nach dem dürftigen Auftritt vor 58.016 Zuschauern mit 24 Gegentoren Schlusslicht. Unter dem neuen Coach Markus Weinzierl lautet das ernüchternde Torverhältnis 0:11.

Eintracht mit viel Selbstvertrauen

Nach zuletzt sechs Pflichtspielen in Serie ohne Niederlage kamen die Frankfurter mit viel Selbstvertrauen - und zeigten das gegen den verunsicherten VfB auch von Beginn an. Schon nach etwas mehr als drei Minuten jubelte Rebic, allerdings stand der Vize-Weltmeister aus Kroatien zuvor im Abseits. Kurz darauf staubte der Franzose Haller ab, nachdem Luka Jovic zuvor mit seinem Schuss gescheitert war.

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Das torhungrige Trio Rebic, Haller und Jovic stellte die anfällige Stuttgarter Defensive vor unlösbare Probleme. Erstmals standen die drei Stürmer gemeinsam in der Startelf und bestimmten das Offensivspiel. Beim 1:1 in der Vorwoche beim 1. FC Nürnberg hatte Haller zu Beginn noch auf der Bank gesessen. Auch Weinzierl, der als Coach erst im Oktober Tayfun Korkut abgelöst hatte, wechselte nach dem 0:4 bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag auf einer Position und brachte Dennis Aogo für den gesperrten Emiliano Insúa.

Rebic nickt völlig freistehend ein

Der VfB tat sich im Spielaufbau sehr schwer und musste schon nach einer knappen halben Stunde die ersten Pfiffe der eigenen Fans ertragen. Während die Gäste nicht immer besonders sicher standen, fand Stuttgart trotzdem keine Lösungen und musste permanent schnelle Konter fürchten. Zum 2:0 konnte Rebic nach einer Jovic-Flanke völlig freistehend einköpfen. Nicht nur in dieser Situation ließen die Gastgeber den Frankfurtern im eigenen Strafraum viel zu viel Platz.

Nach dem schnellen Zwei-Tore-Rückstand bemühten sich die Schwaben um Ex-Nationalspieler Mario Gomez zwar, für mehr Gefahr zu sorgen, scheiterten damit meistens jedoch bereits in den Ansätzen. Auch deswegen wendeten sich die enttäuschten VfB-Fans zu Beginn der zweiten Halbzeit von ihrer Mannschaft ab. Sie sangen zwar weiter, in der Cannstatter Kurve jedoch mit dem Rücken zum Spielfeld. So verpassten sie auch ein Abseitstor von Berkay Özcan (68.).

Rebic, Haller, Jovic? Gefahr!

Frankfurt beherrschte die Begegnung weiter. Gefährlich wurde es auch nach dem Seitenwechsel vor allem immer dann, wenn Rebic, Haller oder Jovic an den Ball kamen. Die letzte Konsequenz zeigten sie nicht immer, trotzdem waren die Gäste dem dritten Treffer insgesamt näher als Stuttgart dem ersten. Müller war kurz vor Schluss noch erfolgreich. Der VfB hat in zehn Spielen damit erst sechs Treffer erzielt, die Eintracht schoss bereits 23.

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VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 0:3 (0:2)

Stuttgart: Zieler - Baumgartl, Pavard, Badstuber - Maffeo, Gentner, Ascacibar, Aogo - Thommy (46. Özcan/85. Castro) - Gomez, Gonzalez (77. Akolo)

Frankfurt: Trapp - N’Dicka, Abraham, Hasebe - da Costa, de Guzmán, Fernandes (46. Stendera), Kostic (87. Willems) - Jovic, Haller, Rebic (79. Müller)

Tore: 0:1 Haller (11.), 0:2 Rebic (32.), 0:3 Müller (89.)
Gelbe Karten: Ascacibar / Kostic, Haller

Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 58.016

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Sendung: hr-iNFO, 02.11.2018, 22.30 Uhr