dpa Eintracht Mainz
Hand in Hand - das Sturmduo Luka Jovic (li.) und Ante Rebic Bild © picture-alliance/dpa

Die Frankfurter Eintracht hat nach dem späten K.o. in Dortmund Frustbewältigung betrieben und gegen Mainz einen Sieg eingefahren. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Hessen in Torlaune.

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Ein Sieg für die Seele - nach der ernüchternden Niederlage in Dortmund (2:3) am vergangenen Sonntag hat Eintracht Frankfurt am Samstag einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Mainz 05 gefeiert. Für das Team von Trainer Niko Kovac war es bereits der fünfte Heimsieg in Folge. Solch eine Serie gelang den Frankfurtern zuletzt vor 18 Jahren unter Felix Magath. Damit rangiert die Eintracht vorerst auf Rang vier.

Die Frustbewältigung begann bereits in der sechsten Minute: Kevin-Prince Boateng nutzte einen kapitalen Fehler des Mainzer Schlussmannes Florian Müller zur Führung. Luka Jovic, den Kovac in die Startelf berufen hatte, erhöhte nur kurze Zeit später auf 2:0 (23.). Noch vor der Halbzeit sorgte Ante Rebic mit dem dritten Treffer bereits für die Entscheidung (41.).

Eintracht startet stark

Die Eintracht dominierte die Partie von Beginn an und agierte mit der frühen Führung durch Boateng im Rücken noch sicherer. Die abstiegsbedrohten Mainzer taten sich lange schwer, fanden erst nach rund 20 Minuten besser in die Partie. Vor 49.500 Zuschauern traf Jovic in jener vorsichtigen Drangphase der Gäste dann aber zum 2:0.

Trotz des starken Starts leisteten sich die Frankfurter immer wieder Ungenauigkeiten in der Defensive, die die Mainzer allerdings nicht nutzen konnten. Die beste Möglichkeit für die Gäste vergab Alexandru Maxim in der 39. Minute. Erfolgreicher war Rebic auf der Gegenseite aus zentraler Position noch vor dem Seitenwechsel.

Zweite Halbzeit ohne Tore

Nach der Halbzeitpause suchte das Team von Trainer Kovac weiter seine Chancen. Müller musste gegen Jovic retten (59.). Ein weiterer Schuss des Serben prallte von der Unterkante der Latte auf die Torlinie (69.). Von den Mainzern kam allerdings in dieser Phase auch zu wenig. So brachte die Eintracht den Sieg auch mit einer entspannteren zweiten Halbzeit über die Bühne.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 3:0 (3:0)

Frankfurt: Hradecky - Willems (82. Fernandes), Abraham, Falette, da Costa - Wolf, Hasebe, de Guzman, Boateng (75. Gacinovic) - Jovic, Rebic (71. Tawatha)

Mainz: Müller - Donati, Balogun, Diallo, Brosinski - de Jong (46. Latza), Gbamin - Serdar, Maxim (46. Öztunali), Quaison - Ujah (55. Muto)            

Tore: 1:0 Boateng (6.), 2:0 Jovic (23.), 3:0 Rebic (41.)                 
Gelbe Karten: - / Öztunali                                    

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)     
Zuschauer: 49.500           

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