Hinteregger bejubelt seinen Treffer für die Eintracht
Martin Hinteregger (Mitte) lässt sich feiern. Bild © Imago Images

Eintracht Frankfurt hat keine Probleme mit dem 1. FC Nürnberg und gewinnt hochverdient. Trotz erneut schwacher Chancenverwertung und gleich zwei Lattentreffern ist die Champions League zum Greifen nah.

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Eintracht-PK nach Nürnberg

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Eintracht Frankfurt ist auch in der Bundesliga weiter nicht aufzuhalten. Die Hessen gewannen am Sonntag ohne Probleme mit 1:0 (1:0) gegen Schlusslicht 1. FC Nürnberg und haben als Fünftplatzierter nur noch einen Punkt Rückstand auf die Champions-League-Ränge. In einer einseitigen Partie erzielte Martin Hinteregger das Tor des Tages.

Drei Tage nach dem Europa-League-Gastspiel bei Inter Mailand änderte Trainer Adi Hütter die Startelf auf drei Position: Für Jetro Willems, Sébastien Haller und den angeschlagenen Evan N’Dicka durften Gelson Fernandes, Goncalo Paciencia und Almamy Touré von Beginn an ran. Der zuletzt verletzte Ante Rebic nahm wieder auf der Ersatzbank Platz.

Hinteregger bricht den Bann

Auf dem Rasen sah dann alles aus wie immer in den vergangenen Wochen: Bis auf eine Chance von Hanno Behrens (3. Minute) hatte die Eintracht die Gäste aus Franken komplett im Griff und dominierte die Partie beinahe nach Belieben. Von Müdigkeit oder fehlender Motivation war nichts zu spüren, vor allem Filip Kostic präsentierte sich erneut in bestechender Form und leitete Angriff um Angriff über seine linke Seite ein.

Trotz zahlreicher guter Frankfurter Möglichkeiten durch Paciencia (13.), Danny da Costa (14.) und Luka Jovic (18.) dauerte es eine knappe halbe Stunde, ehe die knapp 51.000 Zuschauer erstmals jubeln durften. Der von Jovic wunderbar freigespielte Kostic bediente den aufgerückten Innenverteidiger Martin Hinteregger, der locker zum überfälligen Führungstreffer einschob (31.). Kostic traf noch einmal die Latte (37.), dann ging es in die Halbzeit.

Eintracht im Aluminium-Pech

Am Spiel und der Überlegenheit der Eintracht änderte sich auch nach Wiederanpfiff nichts. An der mangelnden Chancenverwertung allerdings auch nicht: Paciencia scheiterte mit einem schönen Kopfball an der Latte (58.), der kurz später für den Portugiesen eingewechselte Haller am Kopf von Club-Verteidiger Ewerton (64.). Kostic zielte knapp am langen Pfosten vorbei (73.).

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Das Spiel blieb so zumindest vom Ergebnis her spannend, in ernsthafte Gefahr gerieten das Frankfurter Tor und Torhüter Kevin Trapp aber lange nicht. Vom stark abstiegsbedrohten Club kam nach vorne so gut wie nichts, die wenigen Angriffe blockten Makoto Hasebe, der überzeugende Touré und Hinteregger vergleichsweise problemlos ab.

Gezittert werden musste dann in der Schlussphase aber trotzdem: Der ehemalige Darmstädter Behrens tauchte plötzlich frei im Strafraum auf und zog ab. Eintracht-Keeper Kevin Trapp reagierte aber glänzend und sicherte so den knappen, aber hochverdienten Sieg. Der eingewechselte Rebic traf in der letzten Minute noch zum vermeintlichen 2:0, der Treffer wurde wegen Abseits aber korrekterweise nicht anerkannt.

Zwei Wochen Pause

Nach 13 ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge, die allesamt in diesem Kalenderjahr stattfanden, steht nun erst einmal die Länderspielpause und für insgesamt neun Frankfurter Reisen zu ihren Nationalteams auf dem Programm. Die nächste Bundesliga-Partie steigt in genau 14 Tagen: Dann ist der VfB Stuttgart zu Gast.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt - 1.FC Nürnberg 1:0 (1:0)

Frankfurt: Trapp - Hinteregger, Hasebe,Toure - da Costa, Fernandes, Kostic (86. Willems) - Gacinovic, Rode - Paciencia (63. Haller) Jovic (76. Rebic)
Nürnberg: Mathenia - Mühl, Kerk, Ewerton, Bauer - Erras - Behrens, Löwen - Kubo (83. Margreiter), Tillman (59. Salli) - Ishak (68. Knöll)             

Tore: 1:0 Hinteregger (31.)
Gelbe Karten: - / Salli, Mühl  

Schiedsrichter: Steinhaus (Langenhagen)
Zuschauer: 51.000   

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