Ein Fan von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt bereitet sich auf eine mögliche Rückkehr der Fans ins Stadion vor. Vorstand Axel Hellmann hat klare Vorstellungen, aber auch einen Vorwurf an die Politik.

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zum Video Hellmann exklusiv: "Ohne Zuschauer ist es ein anderer Sport"

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Eintracht Frankfurt hofft in der kommenden Bundesliga-Saison auf die Rückkehr der Fans in größerer Anzahl. "Es wird mutmaßlich Zuschauer geben und nicht nur in homöopathischen Dosen von 2.000 oder 5.000 Zuschauern", sagte Vorstandssprecher Axel Hellmann.

"Ich denke, dass es plus oder minus im 15.000-er Bereich liegen wird." Allerdings seien wegen der Corona-Pandemie klare Voraussetzungen notwendig.

Digitaler Impfpass und Abstandsregeln

"Da werden der digitale Impfpass, der digitale Nachweis von Testergebnissen und die üblichen Abstandsregeln eine Rolle spielen", erklärte er. Alles andere wären Träumereien.

"Zu glauben, dass in der nächsten Spielzeit 51.500 Zuschauer nur mit einem Ticket und einem Bier in der Hand durch die Stadiontore gelassen werden können, vergessen sie es", sagte Hellmann. Man müsse aber einen Weg finden, wie man den Zugang von geimpften und getesteten Fans regeln kann.

Hellmann mit Vorwurf an die Politik

"Wir können keine Ordner postieren, um die gelben Impfpässe zu kontrollieren. Das wird nicht funktionieren", sagte er.

"Mein Vorwurf an die Politik ist, dass das abzusehen war. Nach 15 Monaten Pandemie haben wir noch immer keine funktionierende Plattform für einen digitalen Impfpass", so Hellmann weiter. Nur mit digitalen Pässen werde es einen Zugang zu Restaurants, Museen oder Fußballstadien geben können.

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel!, 24.05.21, 23.15 Uhr