Eintracht-Präsident Peter Fischer.
Eintracht-Präsident Peter Fischer. Bild © Imago Images

In einem Interview vor dem Spiel der Eintracht gegen Donezk spricht Fischer davon, dass das Stadion "brennen muss". Ein Aufruf zur Verwendung von Pyro-Technik? Gegenüber dem hr-sport stellt der Eintracht-Präsident die Aussagen klar.

War das ein Aufruf zur Verwendung von Pyrotechnik? Vor dem Rückspiel von Eintracht Frankfurt im Europa-League-Sechzehntelfinale gegen Schachtar Donezk (heute, 18.55 Uhr) sprach Eintracht-Präsident Peter Fischer gegenüber dem Internet-Streaming-Dienst DAZN am Mittwochnachmittag davon, dass das Stadion beim Spiel "brennen muss". Fischer wortwörtlich: "Wenn ich sage, dass das Stadion morgen brennt, dann brennt das morgen. Und zwar so, dass ihr (der Sender, Anm. d. Red.) kaputt geht, weil ihr so viel Licht habt und das Spiel für euch etwas neblig wird."

Eintracht Präsident Fischer ist on fire 😂

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Licht? Nebel? "Brennen"? Fischers kurioses Interview kann auch leicht missverstanden werden. Zum Spiel ist eine gigantische Choreographie der Fans über das gesamte Stadionrund geplant. Sollte dabei Pyrotechnik verwendet werden, droht dem Bundesligisten eine empfindliche Strafe. Die Eintracht spielt bei der Uefa bereits unter Bewährung wegen diverser anderer Vergehen. Noch zwei Jahre spielen die Hessen unter besonderer Beobachtung.

Fischer: "Mit Pyrotechnik hat das nichts zu tun"

Einen Tag nach dem Interview stellt der Eintracht-Präsident die Aussagen gegenüber dem hr-sport klar: "Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass im Stadion heute eine besondere Stimmung herrschen muss, damit wir weiterkommen. Es darf in Sachen Pyrotechnik heute nichts passieren - gerade bei unserer Vorgeschichte. Ich habe vielmehr die Menschen im Stadion und die Atmosphäre gemeint. Mit Pyrotechnik hat das gar nichts zu tun!"

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Fischer betont daher auch nochmals: "Damit ist auch klar, dass wir heute Abend ein friedliches und emotionales Fußballfest erleben wollen. Wir brauchen heute die volle Unterstützung des ganzen Stadions, um gegen einen sehr starken Gegner weiterkommen. Das wollte ich zum Ausdruck bringen."