Rafael Borré nach dem Ausgleich von Arminia Bielfeld

Eintracht Frankfurt hadert mit dem späten Ausgleich von Arminia Bielefeld. Die Spieler kommentierten nach Abpfiff außerdem den Streik ihres Kollegen Filip Kostic. Die Stimmen zum Spiel.

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Audioseite Eintracht fängt späten Ausgleich in Bielefeld

Christopher Lenz (l.) im Duell mit Bielefelds Masaya Okugawa.
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Eintracht Frankfurt hat am Samstag den ersten Sieg in dieser Bundesliga-Saison verpasst: In Bielefeld kam die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Jens Petter Hauge (22.) hatte die Hessen in Front gebracht, Patrick Wimmer traf zum Ausgleich (86.).

Martin Hinteregger bei Sky: "Wir haben eigentlich alles im Griff gehabt, doch sie sind mit jeder Aktion wieder aufgekommen. Ich dachte: 'Kommt nur, wir fahren die Konter.' Aber jeder lange Ball war bei denen und wir haben zu naiv gespielt. Wenn wir Räume hatten, haben wir sie nicht ausgespielt. Wir haben junge Spieler vorne, die sicherlich noch Zeit brauchen. Beim Thema Filip Kostic sollte man den Ball flach halten. Er hat so viel für den Verein geleistet, da ist jeder dankbar, wenn er hierbleibt. Er war in den letzten Jahren ein absoluter Musterprofi."

Kevin Trapp: "Wir haben uns das Spiel selbst schwer gemacht. Wir hatten es bis auf die letzten fünf Minuten in der ersten Halbzeit im Griff und haben ein wunderschönes Tor geschossen. In der zweiten Halbzeit sind wir kaum noch nach vorne gekommen und Bielefeld hat sich die Chancen erspielt. Es lag einzig und alleine an uns, dass der Gegner noch mal so ins Spiel kommt. All die Nebengeräusche haben uns nicht zu interessieren, wir haben unsere Aufgabe auf dem Platz zu erledigen. Filip wird schon wissen, was er macht."

Robin Hack (Arminia Bielefeld): "In der ersten Halbzeit sind wir etwas ängstlich gestartet und kamen nicht so zum Zug. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, haben mutiger gespielt und es gab mehr Räume für uns. Am Ende haben wir uns mit dem 1:1 belohnt. Mit dem Resultat können wir zufrieden sein."

Oliver Glasner: "Wir haben 60 Minuten das Spiel unter Kontrolle gehabt. Da haben wir versäumt, das zweite Tor zu machen. Je länger das Spiel gedauert hat mit diesen vielen langen Bällen, desto schlechter konnten wir uns befreien. Das Spiel wurde mehr und mehr in unsere Hälfte verlagert und Bielefeld war uns körperlich überlegen. So kommt ein verdienter Ausgleich zu Stande."

(zum Thema Filip Kostic) "Filip hat dem Klub und auch mir gegenüber artikuliert, dass er den Klub verlassen möchte. Aber da gehören immer drei Seiten dazu. Das muss man respektieren, wenn man einen Vertrag unterschreibt. Ich war überrascht, weil ich gestern am Vormittag noch ein Gespräch mit ihm hatte. Seitdem gab es keinen persönlichen Kontakt mehr. Am Ende des Tages entscheidet Eintracht Frankfurt, was passiert."