Jubelnde Frankfurter Spieler

Moral bewiesen, Punkt erkämpft: Das fasst die Stimmung bei Eintracht Frankfurt nach dem 2:2 gegen Borussia Dortmund zusammen. Beim BVB war die Laune dagegen deutlich schlechter. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Pressekonferenz nach dem Remis zwischen Eintrtacht Frankfurt und Borussia Dortmund

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Eintracht Frankfurt hat sich am Sonntag ein 2:2-Unentschieden gegen Borussia Dortmund erkämpft. Axel Witsel (11.) brachte den BVB früh in Führung, Andre Silva gelang der Ausgleich (43.). Als Jadon Sancho erneut für die Gäste traf (66.) sah es nach der nächsten Eintracht-Niederlage aus, doch mit einer späten Drangphase erzwangen die Frankfurter ein Eigentor von Thomas Delaney (88.).

Adi Hütter

Durch das Ausgleichstor fühlt es sich wie ein Sieg an. Dortmund hatte mehr vom Spiel und die besseren Chancen. In den ersten 35 Minuten waren wir überhaupt nicht auf dem Platz, da hätte Dortmund den Sack schon zumachen klönen. Nach dem Spiel gegen Arsenal am Donnerstag und mit zwei Tagen weniger Regenerationszeit haben wir hinten raus nochmal alles in die Waagschale geworfen. Großer Respekt an meine Mannschaft, wie sie gefightet hat. Ein Unentschieden gegen so eine Spitzenmannschaft ist Balsam auf die Wunden der letzten Tage. Wir können mit dem Unentschieden sehr gut leben.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Wir haben zu viel Respekt gehabt"

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Kevin Trapp: Wir haben nach dem 1:2 nicht aufgesteckt und weiter nach vorne gespielt. Bis auf die Anfangsphase war es ein sehr gutes Spiel. Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die von sich selbst sagt, dass sie Meister werden will und haben sie gut im Griff gehabt. 2.2 ist völlig ok. Am Anfang haben wir zu viel Respekt gehabt. Wir müssen dran glauben, dass wir vor allem zuhause jeden Gegner schlagen können. Das wäre auch heute mit ein wenig Glück drin gewesen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Durm: "Das war eine Riesenmoral"

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Erik Durm: Das war eine Riesenmoral von der Mannschaft. Wir sind zwei Mal zurückzukommen. Die Fans haben uns nach vorne gepuscht. Zuerst sind wir schwer reingekommen, aber dann haben wir super dagegengehalten und damit den Punkt verdient. Wir wussten, dass der BVB offensiv sehr stark ist. Wir sind übers Kämpferische ab der 30. Minute gut reingekommen. Wir können sehr stolz auf die Mannschaft und das Ergebnis sein.

Lucien Favre (BVB-Trainer): Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit beenden können. Wir hatten große Möglichkeiten, aber haben den letzten und vorletzten Pass oft nicht gut gespielt. Nach dem 1:0 müssen wir weitermachen. Wir haben es nicht geschafft, auf demselben Niveau zu bleiben.

Marco Reus (BVB): Wie soll die Gefühlslage sein? Natürlich scheiße. Wir bringen uns um den eigenen Lohn. Das sind zwei verlorene Punkte, und fertig. Wir haben nach dem 1:0 aufgehört, Fußball zu spielen. Wir wissen, dass die Frankfurter immer beißen und bis zum Schluss kämpfen. Dafür haben sie sich belohnt.