Eintracht-Spieler jubeln

Spiel gedreht, nächster Sieg, Champions League im Visier: Bei Eintracht Frankfurt war die Zufriedenheit nach dem Sieg gegen Hertha BSC groß. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt hat am Samstag auch Hertha BSC besiegt und den zwischenzeitlichen Sprung auf Rang drei geschafft. Beim 3:1 trafen André Silva (68./90+3) sowie Martin Hinteregger (85.) für die SGE, Krzysztof Piatek hatte die Hertha in der 66. Minute in Führung gebracht.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Können die Spiele drehen"

Kevin Trapp
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Kevin Trapp: Berlin wollte eigentlich nur verteidigen und kein Tor kassieren. Wir haben das trotzdem sehr gut gemacht, trotz der tiefstehenden Berliner, eigentlich immer gut in die Schnittstellen gespielt. Wir hatten die eine oder andere Chance, schon früher ein Tor zu machen. In der Phase vor dem 0:1 waren wir ein bisschen passiv und haben uns zu viele Ballverluste geleistet. Aber danach ist es dann einfach wieder die Klasse, die wir haben, und das Selbstvertrauen, das dann so ein Spiel drehen kann. Der Tabellenplatz interessiert uns momentan nicht. Wir sind ambitioniert, wir wissen aber auch, dass wir jedes Spiel so spielen müssen, wie wir die letzten Spiele gespielt haben. Aber wenn wir mit dieser Selbstverständlichkeit ins Spiel gehen, können wir jeden schlagen.

Martin Hinteregger: Die Verhältnisse waren nicht einfach, aber wir haben schon auch gut gespielt. Natürlich kam Hertha mit dem neuen Trainer auch mit neuem Schwung, und dass sie gute Spieler haben, ist ja auch logisch. Deswegen können wir froh sein, dass wir die Aufgabe gemeistert haben. Das ist nicht selbstverständlich. Beim Gegentor habe ich gedacht: Das kann ja nicht sein. Aber man hat gesehen, dass es sofort wieder nach vorne ging, und man hat von einer auf die andere Sekunde gespürt, dass die Mannschaft lebt und da ist. Uns kann ein Rückstand nicht rausbringen. Aber es war wichtig, dass wir schnell den Ausgleich geschossen haben. Ich habe schon viele Chancen gehabt diese Saison. Natürlich nagt das an einem. Aber ich habe in den letzten zwei Wochen im Training gemerkt, dass ich wieder treffsicher bin. Dass es dann heute zum spielentscheidenden Tor gereicht hat, ist natürlich überragend.

Adi Hütter: Ich bin sehr, sehr zufrieden und happy. Wir wussten, dass es ein Geduldsspiel werden kann. Kompliment an die Mannschaft, in der ersten Halbzeit hat sie phasenweise echt guten Fußball gezeigt. Man sieht, dass die Mannschaft in einer guten Verfassung ist. Aktuell sind wir eine Spitzenmannschaft.

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zum Video PK nach dem Spiel mit Adi Hütter

Adi Hütter
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Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): In der ersten Halbzeit war der Wille da, aber wir konnten nicht genug pressen. Unsere zweite Halbzeit war besser. Dass wir in Führung gehen, war nicht unverdient in dem Moment. Aber wir müssen dann mit der Führung besser umgehen. Sonst kann ich den Jungs keinen großen Vorwurf machen.

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! bundesliga, 31.01.2021, 22.20 Uhr