Eintracht Frankfurt

Nach der Niederlage gegen Bielefeld sind Spieler und Trainer von Eintracht Frankfurt auf der Suche nach den Ursachen für den schwachen Rückrundenauftakt. Die Stimmen zum Spiel.

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Highlights: Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld

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Eintracht Frankfurt hat auch das zweite Heimspiel des Jahres 2022 verloren. Gegen Arminia Bielefeld setzte es am Freitagabend eine 0:2-Niederlage. Die Treffer erzielten Patrick Wimmer (5. Minute) und Alessandro Schöpf (28.).

Markus Krösche: "Ich bin schon deutlich verärgert, weil die Niederlage einfach unnötig war, weil wir von Anfang an keine Konsequenz im Verteidigen hatten, zu einfache Gegentore bekommen haben und unsere Chancen nicht genutzt haben. Das zieht sich durch die letzten drei Spiele, wir müssen deutlich konsequenter agieren, jeder einzelne und als Mannschaft, daran müssen wir arbeiten. Natürlich bin ich unzufrieden, wenn wir so einfache Gegentore zuhause bekommen und Arminia, die gut verteidigen kann, damit unnötig auf die Siegerstraße bringen. Wir sind mit dem Rückrundenstart nicht zufrieden, hätten gegen Dortmund und Augsburg gewinnen können, vielleicht gewinnen müssen, und haben heute keine gute Leistung abgerufen. Von daher ist das von der Punkteausbeute und für unsere Ansprüche zu wenig."

Sebastian Rode: "Das war ein gebrauchter Abend. Wir wollten vor der Länderspielpause unbedingt gewinnen. Die zwei leichten Tore zu Beginn haben Bielefeld enorm in die Karten gespielt, um sich noch mehr hinten reinzustellen und mit langen Bällen zu agieren. Wir haben extrem viel arbeiten müssen, um uns Chancen zu erspielen, haben diese aber nicht genutzt. Jeder 50/50-Ball ist den Bielefeldern vor die Füße gefallen. Die 92. Minute war bezeichnend, als nicht mal der Ball von Rafa Borré reingegangen ist. Wir müssen wieder an den Basics arbeiten, dass wir hinten kompakter stehen. Wir sind bitter in die Rückrunde gestartet. Die Punkteausbeute ist sehr mau, aber die Spiele haben auch viel Gutes gezeigt. Wir hatten auch heute gute Szenen und haben uns Torchancen herausgespielt. Ich würde mir viel mehr Sorgen machen, wenn wir uns keine Chancen herausspielen würden."

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Eintracht Frankfurt: Pressekonferenz nach dem Bielefeld-Spiel

Oliver Glasner
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Oliver Glasner (bei DAZN): "Das ist eine sehr enttäuschende Niederlage. Wir haben alles probiert, hatten viele Situationen für den Anschlusstreffer. Wir haben die Chancen dann vergeben, unser Selbstvertrauen ist ein bisschen nach unten gegangen und das von Bielefeld nach oben. Im besten Fall hätten wir heute 0:0 gespielt, also haben wir einen Punkt verloren. Vielleicht haben wir zuletzt ein bisschen zu viel über die Chancenverwertung geredet und das war heute in den Köpfen drin. Aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen."

Makoto Hasebe: "Wir haben unglaublich viele Chancen gehabt, aber keinen Treffer erzielt. Auf der anderen Seite haben wir zwei ganz einfache Gegentore bekommen. Es stand früh 0:2, dann ist es schwer gegen Bielefeld. Wir müssen jetzt aber positiv bleiben und müssen weiter dran arbeiten. Wir haben jetzt viel Zeit, um die drei Spiele zu analysieren und es in Stuttgart besser zu machen."

Timothy Chandler: "Die Tore haben bei uns gefehlt. Wir haben eigentlich ganz gut gespielt. Heute ist es schade, wir haben einen so hohen Aufwand betrieben. Bei den Gegentoren verteidigen wir aber schlecht. Die haben wir hergeschenkt. Dazu haben wir die eigenen Chancen nicht genutzt. Wir treffen einfach zu wenig - so kann man dann kein Spiel gewinnen."

Djibril Sow (bei DAZN): "Bielefeld war sehr effizient. Sie haben viele lange Bälle auf ihren großen Stürmer gespielt, haben viele zweite Bälle geholt, das haben sie gut gemacht. Das trainieren sie die ganze Saison, wir nur in der Vorbereitung aufs Spiel. Wir haben nicht konsequent verteidigt und hatten vorne Probleme, die Bälle ins Tor zu schießen. Wir haben viele Bälle reingebracht, aber die Präsenz vor dem Tor war nicht gut. Wir müssen konzentrierter werden. Man gewinnt mal, man verliert mal. Jetzt kommt der Druck. Aber wir sind eine junge Mannschaft und werden weiter arbeiten. Heute war auch das Spielglück bei Bielefeld."

Eintracht Frankfurt Bielefeld

Patrick Wimmer (Bielefeld): Im Training probiert man so einen Rabona-Trick eher aus Spaß. In der Situation hatte ich aber keine andere Wahl. Zum Glück ist es aufgegangen, wenn es nicht klappt, wird mir wahrscheinlich Arroganz vorgeworfen. Wir wollten kompakt stehen und vorne unsere Chancen nutzen. Das ist gut aufgegangen.