Die Spieler der Eintracht nach der Partie gegen Hoffenheim

Spieler und Verantwortliche von Eintracht Frankfurt ärgern sich, das Spiel gegen Hoffenheim trotz zwischenzeitlicher Führung nicht gewonnen zu haben. Die Blicke gehen aber schon in Richtung Donnerstag. Die Stimmen zum Spiel.

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Die komplette Eintracht-PK nach dem Spiel gegen Hoffenheim

Oliver Glasner
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Eintracht Frankfurt hat mit der TSG Hoffenheim die Punkte geteilt: Das Spiel in der heimischen Arena endete 2:2 (1:1). Evan N'Dicka traf zunächst ins eigene Tor (12. Minute) und besorgte dann auf der anderen Seite den Ausgleich (32.). Die weiteren Treffer erzielte Daichi Kamada (66.) und Giorginio Rutter (78.).

Sebastian Rode: "Diese Woche war ein bisschen ruhiger, da konnten wir uns auch besser auf Hoffenheim vorbereiten. Bei Union waren wir nicht ganz so frisch, aber heute waren wir wieder topfit. Wir haben es geschafft, ein 0:1 umzubiegen, aber leider nicht, es über die Zeit zu bringen. Die Vorfreude auf London ist riesig. Wir wollen unbedingt auch gegen West Ham weiterkommen. Wir brennen darauf, mit der Eintracht nach Sevilla zu fahren."

Djibril Sow: "Ich habe erst ein Mannschaftstraining absolviert, aber für den Rhythmus ist es gut. Ich habe zwar noch Schmerzen, aber Adrenalin ist das beste Schmerzmittel. Deswegen mache ich mir für Donnerstag keine Sorgen. Wir sind heute enttäuscht, aber ab morgen können wir uns auf das Highlight gegen West Ham freuen. In Barcelona konnten wir abwarten, am Donnerstag wird es sehr physisch. Die spielen mit vielen langen Bällen und Flanken - da müssen wir gewappnet sein."

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Eintracht spielt Unentschieden gegen Hoffenheim

Die Eintracht-Spieler lassen nach der Niederlage gegen Freiburg die Köpfe hängen.
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Ansgar Knauff (bei Sky): "Es ist ärgerlich, dass wir nicht gewinnen konnten. Wir gehen in Führung und kriegen es nicht hin, das über die Zeit zu bringen. Am Ende müssen wir das 2:2 schnell abhaken und uns auf Donnerstag fokussieren. Natürlich wären wir mit einem Sieg mit einem noch besseren Gefühl in die Woche gegangen, aber das ist Europa League, da braucht man keine Extra-Motivation. Wir haben schon in Barcelona unseren Plan durchgebracht und wollen das gegen West Ham auch machen. Mit unseren Fans im Rücken können wir sie schlagen."

Markus Krösche: "Wir haben es nach dem Rückstand gut gemacht und das Spiel wieder gedreht. Es war nicht so einfach, weil die Hoffenheimer es gut verteidigt haben. Wir wurden nach dem 2:1 zu passiv. Das ist in dieser Saison schon häufiger passiert, für uns extrem ärgerlich und unnötig. Wir müssen einfach sehen, dass wir nicht in einen Verwaltungsmodus verfallen und den Rhythmus verlieren. Es spricht für Evan, dass er im Kopf stark genug ist, um so weiter zu machen. Am Donnerstag wird es ein komplett anderes Spiel. West Ham hat eine enorm starke Physis, darauf müssen wir vorbereitet sein. Ich gehe davon aus, dass Djibril Sow in London spielen kann."

Oliver Glasner: "Am Ende geht das 2:2 in Ordnung. Beide Mannschaften hatten einen sehr guten Torwart. Mit der Leistung bin ich zufrieden. Was uns schon öfter passiert ist, ist, dass wir zu passiv werden, wenn wir in Führung gehen. Für mich war wichtig zu sehen, dass die Spieler mit dem Fokus im Hier und Jetzt sind. Jetzt freuen wir uns auf West Ham."

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG Hoffenheim): "Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn wir das Spiel gewinnen nach dieser zweiten Halbzeit. Wir hatten eine riesige Möglichkeit auf den Sieg. Für uns ist der Punkt tabellarisch zu wenig, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat gefightet. Die entscheidenden Momente greifen wir uns einfach nicht. Wir werden weitermachen - es sind noch neun Punkte zu vergeben."