Eintracht Frankfurt Hoffenheim Frust

Die Niederlage bei der TSG Hoffenheim nervt Eintracht Frankfurt. Besonders in der Kritik: das eigene defensive Fehlverhalten und die Chancenverwertung. Ein klein wenig Hoffnung gibt es aber auch. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga nach drei Siegen am Stück wieder eine Partie verloren. Bei der TSG Hoffenheim setzte es am Samstag eine 2:3 (1:2)-Niederlage. Die Tore für die Hessen erzielten Rafael Borré (15. Minute) und Goncalo Paciencia (72.), für die Gastgeber trafen Dennis Geiger (24.), Georgino Rutter (30.) und Diadie Samassekou (60.).

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Die Pressekonferenz nach dem Spiel in Hoffenheim

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Oliver Glasner: "Ich denke, dass das ein Spiel der Kategorie Selbstfaller war. Wir sind gut reingekommen und hätten, wenn wir sehr effektiv gewesen wären, früh 3:0 führen können. Wir haben die Kompromisslosigkeit im Defensiv-Spiel vermissen lassen. Wir waren als Mannschaft nicht gewillt, die Lücken zu schließen und die Zweikämpfe zu bestreiten. Erst als wir mit dem Rücken zur Wand standen, haben wir diese Konsequenz an den Tag gelegt. Wir haben das Spiel aufgrund der mannschaftlichen Defensiv-Leistung verloren. Ich hoffe, dass dieses Spiel die Sinne wieder schärft."

Timothy Chandler: "Die zweite Halbzeit war knapp, aber in der ersten Halbzeit haben wir einfach gar keinen Zugriff gefunden. Wir sind überall rumgelaufen, aber nur dem Ball hinterher. Das war vielleicht die schlechteste Halbzeit, die wir diese Saison gespielt haben. Gefühlt hatten wir 5 Prozent Ballbesitz und 5 Prozent angekommene Pässe. In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel, aber es war insgesamt kein gutes Spiel von uns. Das war fußballerisch heute nichts."

Eintracht Frankfurt Hoffenheim

Sebastian Rode: "Wir hatten eigentlich ordentlich reingefunden, das Tor gemacht und die Chance zum 2:0. Dass wir das nicht gemacht haben, war wie so ein Brustlöser für Hoffenheim, die dann immer besser ins Spiel gekommen sind. Und wenn man gegen die immer einen Schritt zu spät kommt, wird es schwer, weil sie fußballerisch eine gute Mannschaft sind. Wir müssen das aufarbeiten und die Ruhe bewahren. Am Donnerstag haben wir wieder ein schweres Spiel."

Dennis Geiger (Hoffenheim): "Wir wussten, dass das heute ein extrem wichtiges Spiel ist. Vor dem Spiel hatten wir zwei Punkte Vorsprung auf Frankfurt – und die waren Zwölfter. Es war wichtig, dass wir relativ schnell den Ausgleich gemacht haben. Da kam das Selbstbewusstsein wieder zurück. Und das Selbstvertrauen wird mit jedem Sieg größer."