David Abraham von Eintracht Frankfurt

Die Gefühlslage von Eintracht Frankfurt schwankt nach dem Remis in Stuttgart zwischen Freude über den Punkt und Ärger über die eigene Leistung. Warme Worte gibt es vor allem für Aymen Barkok. Die Stimmen zum Spiel.

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Castro schiebt zum 2:0 für Stuttgart ein, Abraham (li.) und Hasebe können nur zuschauen.
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Eintracht Frankfurt kämpft sich beim VfB Stuttgart nach einer schwachen ersten Hälfte zurück ins Spiel und belohnt sich mit einem 2:2 (0:2). Die Tore für die Schwaben erzielen Nicolas Gonzalez (17. Minute/ Foulelfmeter) und Gonzalo Castro (37.), für die Hessen gleichen André Silva (61.) und David Abraham (75.) aus. Die Stimmen zum Spiel.

Adi Hütter: "Es war ein attraktives Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften. Wir haben zunächst nicht gut gespielt. Stuttgart hätte den Sack zumachen können. Da müssen wir besser verteidigen. Danach hat meine Mannschaft aber Mentalität gezeigt. Wir waren griffiger. Der Punkt war verdient. Wenn man 0:2 zurückliegt, würde ich sagen, dass es ein gewonnener Punkt ist."

Makoto Hasebe: Wir haben leider wieder zwei Gesichter gezeigt. Die erste Halbzeit war eine Katastrophe, wir haben zu passiv gespielt und Stuttgart einen Elfmeter geschenkt. Deshalb müssen wir mit dem 2:2 zufrieden sein. In der zweiten Hälfte waren wir dann aggressiver und hatten mehr Leidenschaft. Mit Aymen Barkok bin ich sehr zufrieden, er hat unserem Spiel gutgetan. Seine Schnelligkeit und seine Eins-gegen-eins-Duelle helfen uns.

Martin Hinteregger: Leider lagen wir erstmal wieder hinten, das musste nicht sein. Die Stuttgarter haben Qualität im Zentrum und vorne richtig Speed, das ist eine perfekte Mischung für Konterfußball. Wenn man 2:0 hinten liegt, gibt es nur noch Vollgas und Feuer. Letzten Endes sind wir mit dem Punkt nicht zufrieden.

Aymen Barkok: Die ersten 45 Minuten sind wir schwer ins Spiel gekommen. Wir hatten aber auch da ein, zwei Torchancen und hätten uns eigentlich belohnen müssen. Der Trainer hat mir gesagt, dass ich unbekümmert die rechte Seite beackern soll und mir was zutrauen soll. Ich bin froh, dass es mit den beiden Vorlagen geklappt hat.

Bruno Hübner: Wenn man 2:0 zurückliegt und so zurückkommt und so dominant ist, muss man das positiv sehen. Es war wichtig, dass wir nicht das dritte Gegentor bekommen haben. Der Rückstand hat Stuttgart in die Karten gespielt, wir waren aber auch nicht so in den Zweikämpfen. Aymen Barkok und Amin Younes bringen positive Elemente ins Spiel, sie hatten einen großen Anteil. Heute war der Punkt okay, in den Spielen zuvor haben wir das eine oder andere liegengelassen. Insgesamt sind zehn Punkte nach sieben Spielen aber richtig gut.

Sendung: hr1, heimspiel!, 7.11.2020, 15 Uhr