Enttäuschung bei Kevin Trapp, Stefan Ilsanker und Martin Hinteregger

Die Unentschieden-Serie von Eintracht Frankfurt geht weiter. Obwohl das Team früh 0:2 hinten lag, war die Stimmung nach dem 3:3 nur mäßig. Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Die Pressekonferenz mit Adi Hütter nach dem Spiel gegen Union Berlin

Hütter PK
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Eintracht Frankfurt erlebte am Samstagnachmittag beim 3:3 bei Union Berlin eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Robert Andrich (2. Minute) und Max Kruse (Foulelfmeter/6.) brachten die Gastgeber früh in Führung, André Silva glich per Doppelpack (27./37.) aus. Bas Dost erzielte gar das 3:2 (79.) für die Eintracht, doch den Punkt hinter die Partie setzte Max Kruse (82.).

Martin Hinteregger: "Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen und sind nicht gut in die Zweikämpfe gekommen. Das passiert uns zu oft, ich habe keine Ahnung, warum das so ist. Da müssen wir eine Lösung finden, das ist traurig. Das Ergebnis fühlt sich an wie eine Niederlage. Wenn man unsere Ambitionen hat und nach oben will, dann darf man nicht sechs Spiele sieglos bleiben. So wird es schwierig für uns. Wir sind im Mittelfeld der Tabelle und brauchen unbedingt Siege. Doch so ist es kein gutes Gefühl."

André Silva: "Natürlich sind wir traurig. Nach dem 3:2 waren wir sehr glücklich und wollten das Ergebnis halten. Wir haben die drei Punkte dann aus der Hand gegeben, aber der Schuss zum 3:3 war sehr gut. So ist das im Fußball."

Stefan Ilsanker: "Es ist ärgerlich, wenn man ein 0:2 dreht und wir dann zum Schluss nur mit einem Punkt nach Hause fahren. Wir hätten uns vor allem bei den ersten beiden Gegentoren besser anstellen müssen. Beim 3:3 kannst du aber nur noch Beifall klatschen. Max Kruse ist ein ganz großer Spieler, ich bin Fan von ihm. Scheiße, dass er seine Klasse auch gegen uns gezeigt hat."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Großes Kompliment an die Moral unserer Mannschaft"

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Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Großes Kompliment an die Moral unserer Mannschaft, die sich nach so einem katastrophalen Start so wunderbar zurückgekämpft und das Spiel fast gewonnen hat. Aber das Unentschieden geht über 90 Minuten gesehen in Ordnung. Es war sicherlich ein außergewöhnliches Tor von Max Kruse. Wir treten weiterhin auf der Stelle, aber es ist auch unglaublich schwer, uns zu schlagen."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Es sind gemischte Gefühle. Der Start ist uns wirklich gelungen, wir hatten die Möglichkeiten für das dritte Tor. Dann wurden wir passiv und haben die Frankfurter eingeladen. Dann hat man die Qualität von Frankfurt gesehen und wir haben uns 30 Minuten sehr schwer getan. In der zweiten Hälfte waren wir wieder griffiger und lagen auf einmal 2:3 zurück. Aber die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt. Der Punkt ist aus meiner Sicht hochverdient."

Max Kruse (Angreifer Union Berlin): "Aufgrund der letzten 15 Minuten ist es schon ein gewonnener Punkt. Aber wir hätten das Spiel schon in den ersten 20 Minuten nach Hause bringen können. Wir hätten mit einem der beiden Chancen das 3:0 machen müssen. So haben wir uns leider auf das Verteidigen konzentriert, was nicht so gut funktioniert hat."